leitbild.jpg

Aktuell

 

Vorne kniend von links: Daniel Bütler (10 Jahre), Stefania Huonder (30 Jahre), Jörg Meier (30 Jahre), Guido Stocker (20 Jahre), Manuela Lienert (10 Jahre).

Hinten stehend von links: Andrea Zibung (25 Jahre), Erwin Vogel (30 Jahre), Jürg Neuenschwander (10 Jahre), Lilo Schnellmann (20 Jahre), Yvonne Leisibach (20 Jahre), Heinz Bredies (25 Jahre), Clemens Hörler (10 Jahre), Claire Duteil (10 Jahre).

An der traditionellen Schuljahresschlussfeier ehrte die Schulleitung der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) das langjährige Engagement ihrer Lehrpersonen und Mitarbeitenden.

Es sind insgesamt stolze 250 Schuljahre Engagement für die Bildung der Schülerinnen und Schüler an der Kantonsschule Ausserschwyz, welche die geehrten Lehrpersonen und Mitarbeitenden in die Waagschale legen. Innovationen und Veränderungen haben die Berufsjahre geprägt. Die Begeisterung, junge Menschen weiter zu bringen, war und ist die Motivation. Treue zur KSA bedeutet somit auch Unterrichtsqualität für die Schülerinnen und Schüler.

 

Aus einer "Schnappsidee" wurde Realität: Die Klasse S3e schrieb ein Theaterstück und brachte es auch selber auf die Bühne.

"Und sie leben noch heute"

Theateraufführung an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) der Klasse S3e

Um für die Bildungsreise Geld zu sammeln, liess sich die Klasse S3e eine nicht ganz herkömmliche Methode einfallen: Gemeinsam entschieden sie sich, ein Theater auf die Beine zu stellen und dieses in der Aula der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) zu präsentieren.

Nachdem die Klasse während der Heimatwoche in der ersten Klasse bereits ein Theater einstudiert hatte, führten sie diese "Tradition" fort und standen dieses Jahr erneut auf der Bühne. "Das war aber nicht wirklich geplant. Aus einer 'Schnappsidee' wurde Realität, und wir begannen, in den Klassenlektionen erste Ideen niederzuschreiben.", sagt der Klassenchef.

"Unser Thema 'Modernisierung von Märchen' hat sich nach einer Abstimmung recht schnell ergeben, und wir konnten mit den Vorbereitungen beginnen. Gemeinsam etwas zustande zu bringen stärkt den Klassenzusammenhalt enorm.", erklärt er weiter. Nachdem die Klasse ein Wochenende in Einsiedeln verbracht hatte und das Theater nach unzähligen Stunden niedergeschrieben war, ging es am Montag auch schon wieder recht müde – wer hätte es gedacht – in den Schulalltag.

Extraproben
"Als dann die Aufführung immer näher rückte, begannen wir Extraproben in der Aula einzuschieben. Diese fanden jeweils nach der Schule statt und dauerten oft ziemlich lang. Damit wir schneller nach Hause konnten, arbeiteten wir alle konzentriert – wir können es also schon, wenn es einen guten Grund dazu gibt", meinte eine Schülerin nicht ganz ernst.

Die Aufführung fand am 14. Juni 2017 in der Aula statt und war ein voller Erfolg. Zahlreiche Eltern, Grosseltern, Geschwister, Kollegen und Kolleginnen haben einen vergnüglichen Abend verbracht. Leider waren nur wenige Lehrpersonen anwesend, aber das kann auch daran liegen, dass wir relativ wenig Werbung gemacht und auch relativ spät damit begonnen hatten. Hiermit möchte sich die Klasse S3e noch einmal bei der Klassenlehrerin Christine Müller bedanken, welche den Aufwand freiwillig auf sich genommen hat und ohne deren Hilfe das Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Der Bildungsreise und dem damit einhergehenden Start ins neue Schuljahr steht somit nichts mehr im Weg und die Klasse kann mit vielen neuen Erinnerungen ins gemeinsame vierte Jahr starten.

Nicole Reichmuth, S3e

 

Niclas Burkardt, ehemaliger Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA), konnte seine Maturaarbeit dank eines Sonderpreises in Houston, Texas, präsentieren.

Einfluss der Handystrahlung auf das Blut

Ehemaliger Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) präsentierte seine Matura-Arbeit in den USA

78 Prozent aller Schweizer besitzen ein Smartphone; bei den 15 bis 29jährigen sind es sogar 97 Prozent. Aber wie viele haben schon einmal darüber nachgedacht, ob die Strahlen, die von ihren mobilen Geräten ausgehen, nicht schädlich sein könnten?

Niclas Burkardt, ehemaliger Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA), wollte es genauer wissen und untersuchte in seiner Matura-Arbeit den Einfluss der Handystrahlung auf das Blut, genauer: die roten Blutkörperchen. Seine Arbeit konnte er vor kurzem an der I-SWEEEP in Houston präsentieren. Die I-SWEEEP ist eine internationale Veranstaltung – die Abkürzung steht für „Sustainable World Energy, Engineering, Environment Project Olympiad“.

Jeweils im dritten Jahr der Gymnasialzeit gilt es für die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz, sich ein Thema für die Maturaarbeit zu überlegen. Diese kann in einem beliebigen Fach geschrieben werden. Somit besteht die Möglichkeit, eigene Interessen zu vertiefen. Als Niclas Burkardt die Auswirkungen von Handystrahlung recherchierte, stellte er fest, dass die Angaben in der Literatur widersprüchlich waren. Besonderes Interesse weckte in ihm die Arbeit eines Heilpraktikers, der festgestellt hatte, dass Handystrahlen die roten Blutkörperchen veränderten. So setzte er sich zum Ziel, dieses in seiner Arbeit – im wahrsten Sinne des Wortes – genauer unter die Lupe zu nehmen. Betreut und unterstützt wurde er dabei von seiner Biologielehrerin Karin Thiele.

Für seine Untersuchungen entnahm Niclas einigen Probanden jeweils vor und nach einem 4-minütigen Telefonat mit dem Handy etwas Blut aus dem Ohr und schaute es im Mikroskop an. Und tatsächlich konnte er dabei eine Veränderung der roten Blutkörperchen feststellen – nur war es eine ganz andere als erwartet! Während in der Arbeit des Heilpraktikers eine Anordnung der roten Blutkörperchen in der Form von Münzen in einer Geldrolle zu beobachten war, stellte Niclas eine Verformung derselben fest. Die Blutkörperchen schienen zu schrumpfen und nahmen eine "Igelform" an. Vorauf die Verformungen zurückzuführen waren, lässt sich anhand der Ergebnisse nicht sagen; beachtenswert ist das Resultat allemal.

Seine Leistung wurde schliesslich mit der Note 6 belohnt und er erhielt eine Einladung, sich bei „Schweizer Jugend forscht“ dem nationalen Wettbewerb zu stellen. Hier bekam er für die Arbeit das Prädikat „hervorragend“ und gewann einen Sonderpreis der Metrohm-Stiftung. Neben ihm erhielt auch Seraina Quitschau von der Evangelischen Mittelschule Schiers diese Auszeichnung. Dieser Preis ermöglichte Niclas und Seraina die Teilnahme an der diesjährigen I-SWEEEP in Houston, Texas, die vom 3. bis 7. Mai 2017 stattfand.

450 Projekte aus sechzig Ländern
An der I-SWEEEP wurden 2017 über 450 Projekte aus sechzig verschiedenen Ländern präsentiert. Die Kandidaten stellen ihre Arbeit jeweils auf einem Poster vor. Die Themenbreite umfasst dabei u.a. erneuerbare Energien, Materialwissenschaften, Luft- und Wasserverschmutzung sowie Gesundheit und Medizin.

Während sich die Kandidaten am „Public Day“ den Fragen der interessierten Öffentlichkeit stellen, gilt es einen Tag später beim „Judging“ ernst: Über den ganzen Tag verteilt müssen die Studierenden mehrmals ihre Arbeit vorstellen und Fragen dazu beantworten. Rund 355 Juroren sind an der Beurteilung der Projekte beteiligt. Diese kommen aus verschiedenen beruflichen Sparten und bringen unterschiedliche Erfahrungen mit; darunter befinden sich sowohl Fachleute aus den Bereichen der Naturwissenschaften, des Ingenieurwesens und der Industrie als auch Professoren, Post-Doktoranden und Forscher. Beurteilt werden die wissenschaftliche Denkweise, Originalität, Verständnis, die Ausstellung (Poster) und die Präsentation der Arbeit.

KSA-Schüler auch nächstes Jahr dabei
Obwohl Niclas von der I-SWEEEP keinen der begehrten „Awards“ mit nach Hause nehmen konnte, war es doch eine interessante und lehrreiche Erfahrung, seine Arbeit in grösserem Rahmen vorstellen zu dürfen. Auch nächstes Jahr wird mit Lukas Reitemeier, der z.Zt. die Klasse M4a besucht, wieder ein Schüler der KSA an der I-SWEEEP teilnehmen.

 

Jérôme Landtwing, M4a, Fabian Büeler, M4C, Daniel Stalder, M4a, und Stefan Bättig, stv. Rektor (von rechts nach links)

Auszeichnung für Sozialengagement

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) hat drei Schüler mit dem Sozialengagement-Diplom ausgezeichnet. Die drei Ausgezeichneten haben sich mehrere Jahre für den Schülerschaftsrat engagiert.

Der Schülerschaftsrat der Kantonschule Ausserschwyz ist eine Organisation, welche als Bindeglied zwischen der Schülerschaft und der Schulleitung wirkt. Die Teamaufgaben umfassen die Beziehungspflege zwischen Schülerschaft, Lehrerschaft und Schulleitung, das Mitwirken in der Schulentwicklung und dem Schulqualitätssystem, das Wahrnehmen des Stimmrechts an der Schulkonferenz, die Pflege der Kommunikation mittels verschiedener Medien und die Organisation von Schülerschaftsanlässen.

Mitreden und Mitgestalten
Die drei Ausgezeichneten haben sich mehrere Jahre für den Schülerschaftsrat an der Kantonsschule Ausserschwyz engagiert. "Der Schülerschaftrat bietet die Möglichkeit aktiv mitzugestalten", erklärt Jérôme Landtwing, ehemaliger Präsident des Schülerschaftsrates.

Es ist der Schulleitung wichtig, dass sich die Jugendlichen aktiv in ihrem direkten Umfeld engagieren. Die drei Schüler haben ihre Verantwortung wahrgenommen und eine nachhaltige Struktur im Schülerschaftsrat aufgebaut und weiterentwickelt. Diese Form von freiwilliger Arbeit unterstützt die Kantonsschule Ausserschwyz. Das überreichte Diplom bestätigt die ehrenamtliche Tätigkeit.

Das Diplom ist Bestandteil des Dossiers „Freiwillig engagiert“, welches Benevol Schweiz, die Dachorganisation der Deutschschweizer Fachstelle für Freiwilligenarbeit, herausgibt.

 

Auch in diesem Jahr nahm eine hochmotivierte KSA-Gruppe am Berner Frauenlauf teil.

Dritter Rang in der Teamwertung

Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) am 31. Frauenlauf in Bern

Die 75 Schülerinnen der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) bildeten eine der grössten Gruppen am traditionellen Frauenlauf in Bern. Auch dieses Jahr konnte Sportlehrerin Gabby Landolt, welche den Anlass zum zehnten Mal organisiert hat, diese grosse Anzahl zur Teilnahme motivieren.

Das Konzept eines modernen Sportunterrichtes an einer Mittelschule beinhaltet als wesentliche Zielsetzung die Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Freiwilligkeit. Der Frauenlauf beweist, dass das Konzept eine Erfolgsstory ist. Dies demonstriert die rekordhohe Gesamtzahl von über 70 Schülerinnen. Dazu kommt, dass weit über ein Dutzend ehemalige Absolventinnen der KSA, einige bereits zum siebten Mal, am Anlass teilnehmen. Gerade diese Tatsache zeigt, dass der Ausdauersport prädestiniert ist für lebenslange und nachhaltige sportliche Betätigung.

Dass bei einer solchen Anzahl von jungen Läuferinnen auch vordere Klassierungen erreicht werden, erstaunt weiter nicht. Luana Cott, Wollerau, überzeugte auf der klassischen 5 km-Strecke, Kira Bleuler, Wangen, auf der 10 km-Strecke. Sie seien hier stellvertretend als schnellste KSA-Schülerinnen erwähnt. Die ganz KSA-Gruppe erreichte den grossartigen dritten Rang in der Teamwertung.

Die Freude am Ausdauersport ist das übergeordnete Ziel. Mit zunehmendem Alter - mehrere Teilnehmerinnen machen seit ihrem ersten Schuljahr am Gymnasium mit - scheint das Bedürfnis dafür zu wachsen. Auf die Frage, was zusätzliche Beweggründe für die Teilnahme an diesem Laufevent sind, wird von den Schülerinnen Folgendes erwähnt: die grossartige Stimmung des Anlasses, das gute Körpergefühl nach dem Lauf, der Stolz auf die eigene Leistung und die sozialen Aspekte.