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Aktuell

 

 

Rektorin der Kantonsschule Ausserschwyz wird im Sommer 2018 pensioniert

(Stk/i) Die Rektorin der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA), Anna-Marie Kappeler, wird am Ende des eben begonnenen Schuljahres, im Sommer 2018, in Pension gehen. Der Regierungsrat hat von dieser Demission unter Verdankung der geleisteten Dienste Kenntnis genommen. Das Bildungsdepartement wird die Vorbereitungen für die Wiederbesetzung der Rektoratsstelle in die Wege leiten.

Anna-Marie Kappeler wurde auf Beginn des Schuljahres 2006/2007 als Rektorin gewählt; gleichzeitig wurde auch der Name der Schule von 'Kantonsschule Pfäffikon & Nuolen' zu 'Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)' geändert. Mit diesem Namen sollte die Besonderheit der Schule, nämlich eine Schule mit zwei Standorten, deutlich gemacht werden. Es war der Rektorin stets ein wichtiges Anliegen, die beiden Schulstandorte Pfäffikon und Nuolen zusammen zu führen und trotz der geografisch auseinander liegenden Standorte als eine einheitliche Mittelschule im äusseren Kantonsteil zu beleben und weiterzuentwickeln. Sie war als Rektorin immer an beiden Standorten präsent und die drei Prorektoren erhielten standortübergreifende Aufgaben.

In ihre bisher elfjährige Amtszeit fielen bedeutende Entwicklungen an der grössten Mittelschule im Kanton. So wurde unter anderem ab 2012 an der KSA die Profilbildung am Gymnasium eingeführt, nämlich in das sprachliche und das mathematisch-naturwissenschaftliche Profil; dies um den unterschiedlichen Eignungen der Schülerinnen und Schüler vermehrt Rechnung zu tragen sowie um auch das Interesse in den Bereichen Mathematik, Informatik und Technik (MINT) zu stärken. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit der bilingualen Matura (im Fach Englisch) eingeführt. Seit 2014 wurde neu neben dem Gymnasium das Angebot der Fachmittelschule im Berufsfeld Pädagogik aufgebaut. Von Anfang an waren die Digitalisierung des Unterrichts und der didaktisch sinnvolle Einsatz elektronischer Arbeitsgeräte ein wichtiges Anliegen. Zurzeit werden an der KSA insgesamt rund 570 Schülerinnen und Schüler von gegen 75 Lehrpersonen unterrichtet. Rund 20 Mitarbeitende unterstützen die Schulgemeinschaft administrativ und betrieblich.

Einen bedeutenden Teil der Amtszeit von Anna-Marie Kappeler nahm die Mitwirkung an den seit längerer Zeit laufenden Planungsarbeiten für die Sanierung bzw. das Neubauprojekt an der KSA in Anspruch. Zusätzlich engagierte die Rektorin sich auch an weiteren Stellen im Bildungswesen des Kantons Schwyz. So wirkt sie seit mehr als sieben Jahren als Vorsitzende der kantonalen Mittelschulrektorenkonferenz. Seit 2012 ist Anna-Marie Kappeler zudem Mitglied des Hochschulrates der Pädagogischen Hochschule Schwyz.

Der Regierungsrat und das Bildungsdepartement sind Anna-Marie Kappeler für ihre grosse und engagierte Arbeit zu grossem Dank verpflichtet. Die öffentliche Ausschreibung für die Wiederbesetzung der Stelle erfolgt in nächster Zeit.

Staatskanzlei

 

In der Hafenanlage von Lachen wurden die 156 neuen Schülerinnen und Schüler symbolisch auf die Bildungsreise an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) geschickt.

Start ins neue Schuljahr

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) begrüsst 156 neue Schülerinnen und Schüler

Am Mittwoch, 16. August 2017, begann an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) das Schuljahr 2017/2018. Die sechs neuen ersten gymnasialen Klassen sowie eine Klasse der Fachmittelschule wurden in Lachen begrüsst und symbolisch auf die Bildungsreise geschickt.

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) beginnt das neue Schuljahr 2017/2018 mit insgesamt 571 Schülerinnen und Schülern (Vorjahr 560), 74 Lehrpersonen, 20 Mitarbeitenden und zwei Lernenden. 17 gymnasiale Klassen sowie drei Klassen der FMS sind dem Schulhaus in Pfäffikon zugewiesen, 8 Klassen, darunter eine Klasse der FMS, dem Schulhaus in Nuolen. Die Schülerschaft setzt sich aus 355 Mädchen und 216 Knaben zusammen (Vorjahr 345 Mädchen, 215 Knaben).

Aufteilung der Klassen
Die neu eintretenden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten konnten sich bei der Anmeldung an die KSA entscheiden, ob sie ihre Stärken im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder im sprachlichen Profil vertiefen wollen. 71 Schülerinnen und Schüler, davon 26 Mädchen, 45 Knaben, haben sich für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Weg entschieden; im Vorjahr waren es total 72. Das sprachliche Profil wählten 65 Schülerinnen und Schüler, davon 55 Mädchen und 10 Knaben; im Vorjahr waren es total 64. Die erste Klasse der FMS besuchen 19 Mädchen und 1 Knabe.

Umfassendes Bildungsangebot
Auftrag und Ziel der Kantonsschule Ausserschwyz ist es, den jungen Menschen aus der Re­gion eine qualitativ hochstehende und umfassende Bildung anzubieten. Als einziges Gymnasium im Kanton Schwyz bietet die KSA sieben Schwerpunktfächer an sowie eine Auswahl von 13 Ergänzungsfächern. Dazu kann im sprachlichen Profil die Bilinguale Maturität gewählt werden.

Die Fachmittelschule (FMS) im Berufsfeld Pädagogik weist ein attraktives Schulprogramm auf. Die Möglichkeit, anschliessend die Fachmaturität zu erwerben, öffnet den Weg an eine Pädagogische Hochschule. Die Fachmaturität ist der höchste Abschluss an der FMS. Erfreulicherweise werden an der KSA alle Schülerinnen und Schüler, welche im letzten Schuljahr den Fachmittelschulabschluss erworben haben, nun auch den Fachmaturitätsabschluss anstreben.

Elektronische Arbeitsgeräte
In aktuellen Szenarien für Lehren und Lernen sind Computer und Internet unverzichtbar geworden. Im Hinblick auf ein späteres Studium und das anschliessende Berufsleben ist es der KSA wichtig, ihren Schülerinnen und Schülern den sinnvollen Einsatz elektronischer Hilfsmittel aufzuzeigen. Am besten gelingt das, wenn persönliche Arbeitsgeräte eingesetzt werden, mit denen die Schülerinnen und Schüler Unterrichtsmaterialien selber verwalten und geeignete Programme anwenden.

Die KSA hat jahrelange Erfahrungen im didaktisch gezielten Einsatz elektronischer Arbeitsgeräte. Erstmals werden alle neueintretenden Schülerinnen und Schüler ein persönliches elektronisches Arbeitsgerät (Tablet-Computer, Notebook mit Touchscreen) in den Unterricht mitbringen. Es wird verwendet, um im Internet zu recherchieren, die Zusammenarbeit in Gruppen zu fördern, Lernprogramme zu nutzen, Präsentationen durchzuführen, Doku­mente auf der Lernplattform zu bearbeiten und nicht zuletzt, um eigenverantwortlich zu lernen. Die KSA ist mit einem drahtlosen Netzwerk (WLAN) ausgerüstet, so dass der Zugang zum Internet jederzeit gewährleistet ist.

Schuljahreseröffnung in Lachen
Wie es bereits zur Tradition geworden ist, fand die Schuljahreseröffnung für die 156 (inkl. FMS, Vorjahr 160) neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in Lachen statt. Von dort aus machten sie sich mit ihren Klassenlehrpersonen symbolisch auf ihren Bildungsweg. Motiviert wurden sie von Rektorin Anna-Marie Kappeler und den Prorektoren Christian Albrecht und Stefan Bättig. Busse fuhren die Schülerschaft anschliessend an die Schulstandorte Pfäffikon und Nuolen, wo die „Neuen“ später von der Schulgemeinschaft begeistert begrüsst und aufgenommen wurden.

Übersicht

Auf Ende Schuljahr 2016/2017 haben folgende Lehrpersonen die Schule verlassen:

  • Heinz Bredies (Wirtschaft und Recht)
  • Hans Heinrich Huwiler (Mathematik)
  • Martina Iten (Deutsch)

Ab Schuljahr 2017/2018 sind folgende neue Lehrpersonen an der KSA tätig:

  • Oliver Buner (Geografie)
  • Dominic Diriwächter (Wirtschaft und Recht)
  • Nathalie Imhof (Mathematik)
  • Stephanie Rast (Mathematik)
  • Angela Renggli (Deutsch und Geschichte)

Zusammensetzung der Schulleitung (wie bisher):

  • Anna-Marie Kappeler, Rektorin
  • Dr. Stefan Bättig, Prorektor, stv. Rektor
  • Christian Albrecht, Prorektor
  • Felix Rauchenstein, Prorektor
  • Richard Carletti, Verwalter
 

 

Vorne kniend von links: Daniel Bütler (10 Jahre), Stefania Huonder (30 Jahre), Jörg Meier (30 Jahre), Guido Stocker (20 Jahre), Manuela Lienert (10 Jahre).

Hinten stehend von links: Andrea Zibung (25 Jahre), Erwin Vogel (30 Jahre), Jürg Neuenschwander (10 Jahre), Lilo Schnellmann (20 Jahre), Yvonne Leisibach (20 Jahre), Heinz Bredies (25 Jahre), Clemens Hörler (10 Jahre), Claire Duteil (10 Jahre).

An der traditionellen Schuljahresschlussfeier ehrte die Schulleitung der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) das langjährige Engagement ihrer Lehrpersonen und Mitarbeitenden.

Es sind insgesamt stolze 250 Schuljahre Engagement für die Bildung der Schülerinnen und Schüler an der Kantonsschule Ausserschwyz, welche die geehrten Lehrpersonen und Mitarbeitenden in die Waagschale legen. Innovationen und Veränderungen haben die Berufsjahre geprägt. Die Begeisterung, junge Menschen weiter zu bringen, war und ist die Motivation. Treue zur KSA bedeutet somit auch Unterrichtsqualität für die Schülerinnen und Schüler.

 

Aus einer "Schnappsidee" wurde Realität: Die Klasse S3e schrieb ein Theaterstück und brachte es auch selber auf die Bühne.

"Und sie leben noch heute"

Theateraufführung an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) der Klasse S3e

Um für die Bildungsreise Geld zu sammeln, liess sich die Klasse S3e eine nicht ganz herkömmliche Methode einfallen: Gemeinsam entschieden sie sich, ein Theater auf die Beine zu stellen und dieses in der Aula der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) zu präsentieren.

Nachdem die Klasse während der Heimatwoche in der ersten Klasse bereits ein Theater einstudiert hatte, führten sie diese "Tradition" fort und standen dieses Jahr erneut auf der Bühne. "Das war aber nicht wirklich geplant. Aus einer 'Schnappsidee' wurde Realität, und wir begannen, in den Klassenlektionen erste Ideen niederzuschreiben.", sagt der Klassenchef.

"Unser Thema 'Modernisierung von Märchen' hat sich nach einer Abstimmung recht schnell ergeben, und wir konnten mit den Vorbereitungen beginnen. Gemeinsam etwas zustande zu bringen stärkt den Klassenzusammenhalt enorm.", erklärt er weiter. Nachdem die Klasse ein Wochenende in Einsiedeln verbracht hatte und das Theater nach unzähligen Stunden niedergeschrieben war, ging es am Montag auch schon wieder recht müde – wer hätte es gedacht – in den Schulalltag.

Extraproben
"Als dann die Aufführung immer näher rückte, begannen wir Extraproben in der Aula einzuschieben. Diese fanden jeweils nach der Schule statt und dauerten oft ziemlich lang. Damit wir schneller nach Hause konnten, arbeiteten wir alle konzentriert – wir können es also schon, wenn es einen guten Grund dazu gibt", meinte eine Schülerin nicht ganz ernst.

Die Aufführung fand am 14. Juni 2017 in der Aula statt und war ein voller Erfolg. Zahlreiche Eltern, Grosseltern, Geschwister, Kollegen und Kolleginnen haben einen vergnüglichen Abend verbracht. Leider waren nur wenige Lehrpersonen anwesend, aber das kann auch daran liegen, dass wir relativ wenig Werbung gemacht und auch relativ spät damit begonnen hatten. Hiermit möchte sich die Klasse S3e noch einmal bei der Klassenlehrerin Christine Müller bedanken, welche den Aufwand freiwillig auf sich genommen hat und ohne deren Hilfe das Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Der Bildungsreise und dem damit einhergehenden Start ins neue Schuljahr steht somit nichts mehr im Weg und die Klasse kann mit vielen neuen Erinnerungen ins gemeinsame vierte Jahr starten.

Nicole Reichmuth, S3e

 

Niclas Burkardt, ehemaliger Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA), konnte seine Maturaarbeit dank eines Sonderpreises in Houston, Texas, präsentieren.

Einfluss der Handystrahlung auf das Blut

Ehemaliger Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) präsentierte seine Matura-Arbeit in den USA

78 Prozent aller Schweizer besitzen ein Smartphone; bei den 15 bis 29jährigen sind es sogar 97 Prozent. Aber wie viele haben schon einmal darüber nachgedacht, ob die Strahlen, die von ihren mobilen Geräten ausgehen, nicht schädlich sein könnten?

Niclas Burkardt, ehemaliger Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA), wollte es genauer wissen und untersuchte in seiner Matura-Arbeit den Einfluss der Handystrahlung auf das Blut, genauer: die roten Blutkörperchen. Seine Arbeit konnte er vor kurzem an der I-SWEEEP in Houston präsentieren. Die I-SWEEEP ist eine internationale Veranstaltung – die Abkürzung steht für „Sustainable World Energy, Engineering, Environment Project Olympiad“.

Jeweils im dritten Jahr der Gymnasialzeit gilt es für die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz, sich ein Thema für die Maturaarbeit zu überlegen. Diese kann in einem beliebigen Fach geschrieben werden. Somit besteht die Möglichkeit, eigene Interessen zu vertiefen. Als Niclas Burkardt die Auswirkungen von Handystrahlung recherchierte, stellte er fest, dass die Angaben in der Literatur widersprüchlich waren. Besonderes Interesse weckte in ihm die Arbeit eines Heilpraktikers, der festgestellt hatte, dass Handystrahlen die roten Blutkörperchen veränderten. So setzte er sich zum Ziel, dieses in seiner Arbeit – im wahrsten Sinne des Wortes – genauer unter die Lupe zu nehmen. Betreut und unterstützt wurde er dabei von seiner Biologielehrerin Karin Thiele.

Für seine Untersuchungen entnahm Niclas einigen Probanden jeweils vor und nach einem 4-minütigen Telefonat mit dem Handy etwas Blut aus dem Ohr und schaute es im Mikroskop an. Und tatsächlich konnte er dabei eine Veränderung der roten Blutkörperchen feststellen – nur war es eine ganz andere als erwartet! Während in der Arbeit des Heilpraktikers eine Anordnung der roten Blutkörperchen in der Form von Münzen in einer Geldrolle zu beobachten war, stellte Niclas eine Verformung derselben fest. Die Blutkörperchen schienen zu schrumpfen und nahmen eine "Igelform" an. Vorauf die Verformungen zurückzuführen waren, lässt sich anhand der Ergebnisse nicht sagen; beachtenswert ist das Resultat allemal.

Seine Leistung wurde schliesslich mit der Note 6 belohnt und er erhielt eine Einladung, sich bei „Schweizer Jugend forscht“ dem nationalen Wettbewerb zu stellen. Hier bekam er für die Arbeit das Prädikat „hervorragend“ und gewann einen Sonderpreis der Metrohm-Stiftung. Neben ihm erhielt auch Seraina Quitschau von der Evangelischen Mittelschule Schiers diese Auszeichnung. Dieser Preis ermöglichte Niclas und Seraina die Teilnahme an der diesjährigen I-SWEEEP in Houston, Texas, die vom 3. bis 7. Mai 2017 stattfand.

450 Projekte aus sechzig Ländern
An der I-SWEEEP wurden 2017 über 450 Projekte aus sechzig verschiedenen Ländern präsentiert. Die Kandidaten stellen ihre Arbeit jeweils auf einem Poster vor. Die Themenbreite umfasst dabei u.a. erneuerbare Energien, Materialwissenschaften, Luft- und Wasserverschmutzung sowie Gesundheit und Medizin.

Während sich die Kandidaten am „Public Day“ den Fragen der interessierten Öffentlichkeit stellen, gilt es einen Tag später beim „Judging“ ernst: Über den ganzen Tag verteilt müssen die Studierenden mehrmals ihre Arbeit vorstellen und Fragen dazu beantworten. Rund 355 Juroren sind an der Beurteilung der Projekte beteiligt. Diese kommen aus verschiedenen beruflichen Sparten und bringen unterschiedliche Erfahrungen mit; darunter befinden sich sowohl Fachleute aus den Bereichen der Naturwissenschaften, des Ingenieurwesens und der Industrie als auch Professoren, Post-Doktoranden und Forscher. Beurteilt werden die wissenschaftliche Denkweise, Originalität, Verständnis, die Ausstellung (Poster) und die Präsentation der Arbeit.

KSA-Schüler auch nächstes Jahr dabei
Obwohl Niclas von der I-SWEEEP keinen der begehrten „Awards“ mit nach Hause nehmen konnte, war es doch eine interessante und lehrreiche Erfahrung, seine Arbeit in grösserem Rahmen vorstellen zu dürfen. Auch nächstes Jahr wird mit Lukas Reitemeier, der z.Zt. die Klasse M4a besucht, wieder ein Schüler der KSA an der I-SWEEEP teilnehmen.