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Aktuell

Die stolzen Sieger des Känguru Wettbewerbs an der KSA 2017 (von links nach rechts): Richard Petrás, Hannes Stählin, Florian Diethelm, Tobias Kistler.

Lust und Freude an der Mathematik fördern

KSA Schüler ganz vorne dabei beim internationalen Mathematik-Wettbewerb

Seit mehr als zehn Jahren macht die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) beim "Känguru der Mathematik" mit. Und zwar sind es jeweils die Schülerinnen und Schüler der zweiten Gymnasialklassen, welche sich der Herausforderung stellen. In dieser Kategorie haben in diesem Jahr in der Schweiz 6905 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.

Das "Känguru der Mathematik" ist ein internationaler Mathematik-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen in verschiedenen Kategorien teilnehmen können. Gegenwärtig sind es weltweit über sechs Millionen Teilnehmer, welche jedes Jahr gleichzeitig (nämlich am dritten Donnerstag im Monat März) in über fünfzig Ländern die gestellten Aufgaben zu lösen versuchen.

Die Auswertung der Antwortformulare wird in jedem Land separat durchgeführt. In der Schweiz haben dieses Jahr 33713 Schülerinnen und Schüler mitgemacht. Die Bewertung der Aufgaben erfolgt nach einem System, das Punktezahlen von 0 bis maximal 150 ermöglicht. Da neben eher einfachen auch recht schwierige Aufgaben gestellt sind, ist ein Resultat von 100 oder mehr Punkten hervorragend. Die unter Schweizer Schülern durchschnittlich erreichte Punktezahl liegt bei ca. 60 Punkten.

Rangverkündigung und Preisverteilung
Sobald die Resultate der Auswertung bei der KSA eintreffen, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Rangverkündigung und Preisverteilung eingeladen. Auch dieses Jahr konnten einige unserer Schüler schöne Erfolge feiern: Richard Petrás, Altendorf, erzielte mit 127.25 Punkten Rang 6 (von ingesamt 6905 Teilnehmern in der Schweiz). Florian Diethelm, Galgenen, kam mit 125.75 Punkten auf Rang 9, Hannes Stählin, Lachen, brachte es mit 122.25 Punkten auf Rang 14 und Tobias Kistler, Siebnen, mit 121.25 Punkten auf Rang 16.

Ziel des Wettbewerbes ist es, die Lust und Freude an der Beschäftigung mit der Mathematik zu fördern. Dreissig Wettbewerbsaufgaben gilt es in 75 Minuten zu lösen. Alle Aufgaben sind Multiple-Choice-Aufgaben, bei denen aus jeweils fünf vorgegebenen Antworten die einzig richtige anzukreuzen ist. Die Aufgaben beinhalten vielfältige Fragestellungen zu verschiedenen mathematischen Bereichen (z.B. logisches Denken, Vorstellungsvermögen, Kombinieren, Strukturieren, Schätzen) mit ganz unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.

Als Beispiel sei eine der dreissig Aufgaben der Klassenstufe "9. und 10. Schuljahr" des diesjährigen Wettbewerbes präsentiert:

Aufgabe
Welches der folgenden Bilder (A) bis (E) zeigt die Kurve, die der Mittelpunkt des Rades beschreibt, wenn das Rad über die Zick-Zack-Piste rollt?

(Die richtige Lösung lautet: A.)

 

Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Primarklasse in Rapperswil-Jona arbeiteten intensiv mit.

Seitenwechsel im Klassenzimmer

Schülerinnen und Schüler der Fachmittelschule im Berufsfeld Pädagogik an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) im Orientierungspraktikum

von Sarah Laube, FM1

Primarschülerinnen und –schüler in der March, Höfe, Einsiedeln und Rapperswil-Jona erhielten für eine Woche eine "neue" Lehrperson. Erfahrene Primarlehrpersonen begleiteten die angehenden Junglehrpersonen, welche die Fachmittelschule im Berufsfeld Pädagogik an der Kantonschule Ausserschwyz (KSA) besuchen, in der ungewohnten Situation des Rollenwechsels vom Schüler zum Lehrer.

Sarah Laube, Tuggen, welche die erste Klasse der Fachmittelschule besucht, absolvierte ihr Orientierungspraktikum beispielsweise in Rapperswil-Jona bei einer zweiten Klasse. Die Schülerinnen und Schüler nahmen sie sofort auf und bombardierten sie mit etlichen Fragen und Geschichten. Im Klassenzimmer nahm die Schülerin der Fachmittelschule zuerst hinten Platz und beobachtete gespannt den Unterricht. Sie durfte aber rasch durch die Reihen gehen und den Primarschülerinnen und -schülern bei ihren Aufgaben helfen. "Meine Lehrperson gab mir auch kleine Aufgaben wie Prüfungen oder Rechenaufgaben zum Korrigieren", erzählt Sarah Laube stolz.

Echter Unterricht
Für die zweite Wochenhälfte bereitete Sarah dann zum Thema "Planeten" im Fachbereich Mensch und Umwelt ein Bewegungsspiel und ein Weltraumlotto vor. Den Primarschülerinnen und –schülern gefiel's, sie machen mit und hatten sehr viel Spass dabei.

"Ich fand es sehr interessant einmal die Seiten zu wechseln und in die Rolle einer Lehrperson zu schlüpfen", zieht Sarah Laube die Bilanz zur Orientierungspraktikumswoche. "Es war toll, dass die Schüler mich mit genau so viel Respekt behandelten wie ihre Lehrerin", erzählte sie begeistert. "Mir persönlich gefiel am Praktikum aber am meisten, wie offen und kreativ die Schüler waren, so hat es mir sehr viel Freude gemacht, mit ihnen zu arbeiten", schliesst Sarah ihre Eindrücke zum Orientierungspraktikum ab.

Die Kantonsschule Ausserschwyz fördert mit dem pädagogischen Orientierungspraktikum gezielt die Praxisnähe während der Ausbildungszeit an der Fachmittelschule.

 

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