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Aktuell

Konzentrierte Sekundarschülerinnen und -schüler am SekGymiTag an der Kantonsschule Ausserschwyz.

Die Unendlichkeit der Zahl Pi

SekGymiTage 2018 an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA): das Naturwissenschaftsprojekt für interessierte Sekundarschülerinnen und –schüler

Wie atmen Zellen und was sagt der Satz von Pythagoras? Diese und noch viele Fragen mehr werden an fünf Mittwochnachmittagen erforscht. „SekGymiTage“ ist ein Projekt an der Schnittstelle zwischen Sekundarschule und Gymnasium. Es fördert und weckt Begabungen. Die Sekundarschulen bieten unterschiedliche Module in der Begabten- und Talentförderung an. Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) knüpft daran an und öffnet die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer für die Schülerinnen und Schüler aus den 1. Klassen der Sekundarschulen (A-Niveau). Die "SekGymiTage" sind eine Chance, interessierte Schülerinnen und Schüler für die Vielfältigkeit der Naturwissenschaften zu begeistern.

Ab dem 21. März 2018 bis am 18. April 2018 finden jeden Mittwochnachmittag von 13.30 bis 16.00 Uhr an der Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon naturwissenschaftliche Workshops in Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik statt. Weiterführende Informationen sind auf der Website www.ksasz.ch unter Service -> SekGymiTage zu finden.

 

 

 

 

Schüler kaufen für Schüler

Die Bibliothekarinnen luden zum vorweihnächtlichen Bucheinkauf ein

Für einmal übernahmen Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) den Büchereinkauf für ihre Schulmediothek selbst. Gemeinsam mit den Bibliothekarinnen der beiden Standorte Pfäffikon und Nuolen machten sich sieben Schülerinnen an einem Novembernachmittag auf den Weg nach Zürich, um in der Buchhandlung Orell Füssli geeignete Medien für ihre Mediothek zu suchen. Gut eine Stunde lang wurden Bücherregale durchforstet, Klappentexte gelesen und Einkaufskörbe mit Jugendliteratur, Sachbüchern und fremdsprachigen Werken gefüllt. Eine wohlverdiente stärkende Kaffeepause mit anschliessender Begutachtung der Einkäufe rundeten den fröhlichen Nachmittag ab.

 

Donald Aebi erklärte den Schülern den genauen Werdegang seiner Firma.

Bild Jamina Straub *

Unternehmergeist von Schülern fördern

Am Dienstagabend wurde der Jungunternehmer Donald Aebi in die Kantonsschule Ausserschwyz eingeladen, um über die Sonnen- und Schattenseiten eines Start-up-Unternehmens zu referieren.

von Jamina Straub *

Viele träumen davon, mit einem Startup-Unternehmen etwas Eigenes auf die Beine stellen zu können und damit erfolgreich zu werden. So ergeht es womöglich auch einigen Schülern der Kantonsschule Ausserschwyz. Aus diesem Grund wollen die Fachlehrer für Wirtschaft und Recht, Helen Sieber und Jürg Neuenschwander, ihre Schüler bei ihren Zielen unterstützen, ihnen aber auch aufzeigen, dass die Gründung einer eigenen Firma vielleicht leichter aussieht, als sie ist. Zu diesem Zweck wird ein- bis zweimal jährlich die sogenannte "Best of Practice"-Veranstaltung durchgeführt, bei der meist Jungunternehmer von ihren Erfahrungen erzählen. "Die Schüler sollen sehen, wie hart es wirklich ist, ein eigenes Business zu starten", erklärt Helen Sieber. Die Veranstaltung ist jeweils obligatorisch für die Schüler des Schwerpunktfachs Wirtschaft und Recht sowie der Berufsmaturitätsklassen. "Meist haben die Schüler zuerst nicht so Lust, ausserhalb der Schulzeiten einen obligatorischen Anlass zu besuchen", gibt die Lehrerin zu. "Doch im Nachhinein sind sie meist sehr positiv gestimmt und fanden es sehr interessant."

Eine "sackstarche" Idee
So war es auch am Dienstagabend, als Jungunternehmer Donald Aebi der GmbH "Sackstarch" nach Pfäffikon eingeladen wurde. "Ich habe meine Schüler noch nie so ruhig und aufmerksam gesehen", zeigte sich Lehrer Jürg Neuenschwander begeistert. Donald Aebi gründete sein Unternehmen im Jahr 2011 mit fünf weiteren Freunden im Rahmen eines Schulprojekts. "Wir hatten die Aufgabe, eine Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu entwickeln und für diese einen Businessplan zu erstellen", erklärte der 22-Jährige. Die damals 15- beziehungsweise 16-jährigen Schüler der Kantonsschule Hottingen in Zürich hatten die Idee, einen qualitativ hochwertigen Seesack zu kreieren, der damals sehr beliebt war. "Unser Lehrer war von dieser Idee anfangs nicht so begeistert", so Aebi. Deshalb hätten sie die Idee weiterentwickelt, sodass aus dem einfachen Seesack ein einzigartiges Produkt wurde. Dieser Sack sollte aus den Überresten von Storenmaterialien der Firma Stobag hergestellt werden. Des Weiteren setzten sie auf eine nachhaltige Produktion in der Schweiz. So kam es, dass das Miniunternehmen immer erfolgreicher wurde. Es gewann zahlreiche Preise, darunter auch eine Summe von 20'000 Franken – das Startkapital für die Gründung einer GmbH. Donald Aebi erklärte den anwesenden Schülern aber auch, dass hinter einem erfolgreichen Unternehmen mehr als nur eine gute Idee stecke. Eines der wichtigsten Dinge sei die PR-Arbeit. Man müsse Werbung betreiben und versuchen, in den Medien präsent zu sein, ansonsten würde man schnell vergessen gehen. Offensichtlich muss in ein solches Projekt also viel Zeit investiert werden. Und daran mangelte es den Jungunternehmern, die damals kurz vor den Maturaprüfungen standen. So erzählte Donald Aebi, der inzwischen den Bachelor-Abschluss in Wirtschaft an der Universität St. Gallen gemacht hat, auch von den Schattenseiten des Business.

Kanti unterstützt kreative Köpfe
Ehrlich wie Aebi ist, gab er zu, dass das Unternehmen nicht mehr so gut laufe wie früher. "Wir haben die Firma in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt, weil wir uns aufs Studium konzentrieren mussten", erklärt er. Aufgeben wollen die Freunde aber nicht. Sie werden sich der Sache wieder annehmen und versuchen, ihr Unternehmen mit neuen Ideen wieder erfolgreicher zu machen. "Bei der Gründung von "Sackstarch" hätte ich nie gedacht, dass es solche Auswirkungen auf mein Leben haben wird."
Im Anschluss an den Vortrag betonte Jürg Neuenschwander, dass er sowie auch Helen Sieber die Schüler jederzeit gerne unterstützen würden, falls diese ebenfalls daran interessiert wären, ein eigenes Start-up zu gründen. Wer weiss – vielleicht sass der nächste erfolgreiche Unternehmer bereits unter den anwesenden Schülern.

* Aus: Höfner Volksblatt, 30.11.2017

 

Eine Schülerin führt Eltern in Geheimnisse des Chemieunterrichts ein.

Schülerinnen unterrichten Eltern

Am Abend, nachdem an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) die Schulleitung über die Fachmittelschule (FMS) informiert hatte, stellten die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse der FMS den Eltern angehender FMS-Schüler einige Fächer vor. Musikalisch bereichert wurde der Anlass durch die Saxophon-Klasse von Dominik Hüppin, Mittelschullehrer an der KSA.

Ende November 2017 wurden die Türen für Eltern und Interessenten der Fachmittelschule geöffnet. Nach dem Informationsanlass in der Aula an der KSA in Pfäffikon führten die Schülerinnen und Schüler der FM2 durchs Schulhaus und stellten dabei gleich den Unterricht in einigen Fächern vor.

Sie gestalteten dabei Unterrichtssequenzen, unter anderen in den Fächern Chemie, Physik und Zeichnen. Die Eltern konnten dabei mehreren aussergewöhnlichen physikalischen Versuchen zuschauen wie zum Beispiel dem schwebenden Kreisel. Zur Beruhigung der Gemüter gab es anschliessend einen Apéro mit Weihnachtskeksen. Dabei bot sich die Gelegenheit, weitere Informationen aus erster Hand zur Fachmittelschulausbildung an der Kantonsschule Ausserschwyz zu erhalten.

 

Zwei besondere Persönlichkeiten besuchten die Kantonsschule Ausserschwyz: Bruno Pellegrino, der Jungautor des Buches „Atlas nègre“, sowie seine Übersetzerin, Lydia Dimitrow.

Bilingual und interdisziplinär

Autorentreffen mit Bruno Pellegrino und Lydia Dimitrow

Es war der zwanzigste November 2017, im alten Labor an der KSA, kurz vor der Mittagspause. Immer mehr Schülerinnen und Schüler der Maturaklassen S4d und M4a strömten in das bunte Zimmer und verteilten sich in Grüppchen auf die aufgereihten Stühle. Es herrschte eine ruhige und dennoch gespannte Atmosphäre, denn an diesem Montagmorgen wurden zwei besondere Personen in der Kantonsschule erwartet: Bruno Pellegrino, der Jungautor des Buches „Atlas nègre“, sowie seine Übersetzerin, Lydia Dimitrow, die eine deutsche Version, „Atlas Hotel“, seines Debütromans verfasst hatte. Alle anwesenden Schülerinnen und Schüler warteten gespannt auf die Diskussionsrunde, nachdem sie sich im Voraus im Deutsch- und Französischunterricht mit dem Roman auseinandergesetzt hatten.

Nach der Eröffnung des Podiums wurde anfänglich vor allem die deutschsprachige Übersetzerin angesprochen. Etwas später stellten einige Mutige ihre Fragen auch auf Französisch direkt an Bruno Pellegrino. Dadurch konnten verschiedene Aspekte beleuchtet und geklärt werden: Woher der Autor seine Inspiration nimmt, wie man beim Übersetzen eines Buches vorgeht oder weshalb das deutsche Buchcover in einer erheblich anderen Gestaltung daherkommt als das französische Original.

Pünktlich auf die Mittagspause beendeten die beteiligten Deutsch- und Französischlehrpersonen, Claire Duteil, Fabienne Zosso und Martina Emery, die dieses interdisziplinäre, zweisprachige Treffen mit der Unterstützung der ch-Stiftung organisiert hatten, die Diskussionsrunde und die Schülerinnen und Schüler der beiden Maturaklassen strömten wieder auf die Gänge, zwar mit leerem Magen, dafür mit vollem Kopf, voll von interessantem Wissen und vielen Hintergrundinformationen über den Roman „Atlas nègre“.

Michelle Muff, S4d

 

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