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Prämierungsfeier 2010

Am Freitag, 15. Januar 2010, fand die diesjährige Prämierungsfeier der KSA statt. Zum ersten Mal standen dafür Räumlichkeiten der Kühne & Nagel, Schindellegi zur Verfügung. Während rund 1.5 Stunden wurden die Zuschauer in die Welt der Maturaarbeiten entführt.

„Das menschliche Arbeiten, das weltverändernde Wirken, vollzieht sich in drei
Stufen. Diese sind: Die große Idee, die kleinen Ideen, die kleinen Taten.“ (Ludwig Hohl)

Mit diesem Zitat eröffnete Anna-Marie Kappeler, Rektorin der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA), die Veranstaltung.
Wie Prorektor Stefan Bättig mitteilte, haben 142 Schülerinnen und Schüler der KSA diese Taten vollbracht und ihre Maturaarbeit im Oktober abgegeben. 11 davon wurden mit der Bestnote bewertet und zur Prämierung vorgeschlagen. Eine fachkundige Jury befasste sich mit den Arbeiten und entschied sich schliesslich für vier, die sie mit dem ersten Platz belohnte.
Im Verlauf der Prämierungsfeier kamen natürlich auch die prämierten Schülerinnen und Schüler selbst zu Wort. Nacheinander wurden die herausragenden Arbeiten vorgestellt, wobei für jeden Geschmack etwas dabei war:
Seraina Wachter stellte dem Publikum ihren selbstgeschriebenen Fantasy-Roman vor. Sybille Uhler erklärte, mit welchen Methoden man am besten nachtaktive fliegende Insekten fangen konnte. Samuel Baader zeigte die Bedeutung der Rettungsaktionen von Raoul Wallenberg und Carl Lutz. Bei Thomas Schalchs Arbeit „Ein Plotter im Eigenbau“ kamen schliesslich auch noch die technisch Interessierten auf ihre Kosten.
Zwischen den verschiedenen Präsentationen und Reden sorgte das Orchester der KSA unter der Leitung von Urs Bamert für Abwechslung.
Zum Schluss durften sowohl die Erst- als auch die Zweit-Platzierten einen Preis abholen und sechs davon bekamen ausserdem eine Einladung von Schweizer Jugend forscht, die durch Prof. Dr. Heinz Müller, dem Präsidenten des Stiftungsrates, vertreten wurde. Auch die Jurymitglieder Gaby Bachmann und Matthias Stähli waren voll des Lobes über die diesjährigen Leistungen der Maturanden.
Anschliessend wurde zum Apéro eingeladen, bei dem die Arbeiten begutachtet, diverse Gespräche geführt und Gedanken ausgetauscht werden konnten.

Text von Seraina Wachter, 4e