ETH unterwegs Am Donnerstag, 21. und am Freitag, 22. Januar 2010 wurde den Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) mithilfe der Erlebnisausstellung „ETH unterwegs“ ein einmaliger Blick ins ETH-Leben geboten. Feuer, Farbe, Schall und Rauch Am Donnerstag blieb auch nach Schulschluss Leben an der KSA. Die 3. und 4. Klassen versammelten sich in der Aula in Pfäffikon und erwarteten gespannt, was ihnen in der Experimentalvorlesung Chemie geboten würde. Die Anwesenden wurden nicht enttäuscht; im Gegenteil. Während 1.5 Stunden öffnete sich ihnen eine Welt voller Farben und Flammen, wobei es nicht selten einen lauten Knall gab. Dr. Wolfram Uhlig und sein Assistent Bruno Rüttimann verstanden es, die Mittelschülerinnen und -schüler mit Witz, Showeffekten und Farbspielen zu fesseln und plötzlich wurde die Chemie zum einzigartigen Erlebnis.
ETH – eine neue Dimension In der Kanti sind die Schülerinnen und Schüler in überschaubaren Klassen von gut 20 Personen. An der ETH herrschen ganz andere Grössenordnungen: Im Ganzen hat es rund 15'000 Studentinnen und Studenten und in einem Hörsaal sind im Normalfall mehrere hundert Studierende. Dementsprechend gross sind auch die Gebäude und der Campus, wie Regula Christen am Freitagmorgen anhand von Fotos veranschaulichte. Die ETH-Gebäude auf dem Hönggerberg stellen nahezu einen eigenen Stadtteil dar. Regula Christen verwies ausserdem auf die etlichen Sport- und Kulturangebote der ETH Zürich, die einen Kontrast zum „Büffeln“ bieten.
Ausstellung und Vorlesungen Weiter ging der Tag mit Probevorlesungen in Bewegungswissenschaften und Sport, Materialwissenschaft, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Umweltwissenschaften, Informationstechnologie und Elektrotechnik, Physik und Informatik. In den Pausen konnten sich die Schülerinnen und Schüler, welche Interesse an einem ETH-Studium hatten, auch an zehn verschiedenen Ständen über die Studienrichtungen informieren und den anwesenden Studierenden Fragen stellen. Dabei war von Mathematik über Agrar- und Lebensmittelwissenschaften bis hin zu Bewegungswissenschaften und Sport alles vertreten. Als Abschluss des Tages versammelte sich nochmals die gesamte Schülerschaft in der Aula, um Prof. Lino Guzella bei seinen Ausführungen über „Optionen der zukünftigen individuellen Mobilität“ zuzuhören. Mit der eindringlichen Bitte, sich über die Umweltverschmutzung Gedanken zu machen und nie aufzuhören zu denken, wurden die Schülerinnen und Schüler schliesslich ins wohlverdiente Wochenende entlassen.
Text: Seraina Wachter, 4e Foto: Markus Hägi Legende: Bruno Rüttimann demonstriert die Funktionsweise eines Supraleiters
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