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Zwei besondere Persönlichkeiten besuchten die Kantonsschule Ausserschwyz: Bruno Pellegrino, der Jungautor des Buches „Atlas nègre“, sowie seine Übersetzerin, Lydia Dimitrow.

Bilingual und interdisziplinär

Autorentreffen mit Bruno Pellegrino und Lydia Dimitrow

Es war der zwanzigste November 2017, im alten Labor an der KSA, kurz vor der Mittagspause. Immer mehr Schülerinnen und Schüler der Maturaklassen S4d und M4a strömten in das bunte Zimmer und verteilten sich in Grüppchen auf die aufgereihten Stühle. Es herrschte eine ruhige und dennoch gespannte Atmosphäre, denn an diesem Montagmorgen wurden zwei besondere Personen in der Kantonsschule erwartet: Bruno Pellegrino, der Jungautor des Buches „Atlas nègre“, sowie seine Übersetzerin, Lydia Dimitrow, die eine deutsche Version, „Atlas Hotel“, seines Debütromans verfasst hatte. Alle anwesenden Schülerinnen und Schüler warteten gespannt auf die Diskussionsrunde, nachdem sie sich im Voraus im Deutsch- und Französischunterricht mit dem Roman auseinandergesetzt hatten.

Nach der Eröffnung des Podiums wurde anfänglich vor allem die deutschsprachige Übersetzerin angesprochen. Etwas später stellten einige Mutige ihre Fragen auch auf Französisch direkt an Bruno Pellegrino. Dadurch konnten verschiedene Aspekte beleuchtet und geklärt werden: Woher der Autor seine Inspiration nimmt, wie man beim Übersetzen eines Buches vorgeht oder weshalb das deutsche Buchcover in einer erheblich anderen Gestaltung daherkommt als das französische Original.

Pünktlich auf die Mittagspause beendeten die beteiligten Deutsch- und Französischlehrpersonen, Claire Duteil, Fabienne Zosso und Martina Emery, die dieses interdisziplinäre, zweisprachige Treffen mit der Unterstützung der ch-Stiftung organisiert hatten, die Diskussionsrunde und die Schülerinnen und Schüler der beiden Maturaklassen strömten wieder auf die Gänge, zwar mit leerem Magen, dafür mit vollem Kopf, voll von interessantem Wissen und vielen Hintergrundinformationen über den Roman „Atlas nègre“.

Michelle Muff, S4d