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IMG 2427Auch 2018 begeisterte der Frauenlauf in Bern viele Schülerinnen der Kantonsschule Ausserschwyz

Der Frauenlauf in Bern 2018 aus der Sicht einer ehemaligen Schülerin der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)

Von Kim Birchler

Jedes Jahr zu Beginn des Sommers findet in Bern der Frauenlauf statt. Wir als ehemalige Schülerinnen der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) kennen die Strecke bereits, denn wir begegnen ihr nicht zum ersten Mal. Während unserer vierjährigen Schulzeit wurden wir immer wieder von unserer Sportlehrerin Gabby Landolt motiviert, an diesem Event teilzunehmen.

Wir können uns noch gut erinnern, wie es war, als wir uns zum ersten Mal entschieden, an diesem Lauf teilzunehmen. In erster Linie freuten wir uns natürlich darauf, dass wir eine Gelegenheit hatten, unsere Sportlichkeit zu beweisen. Gleichzeitig herrschte aber auch ein wenig Unsicherheit, denn es war für die meisten das erste Mal, dass wir an einem Lauf dieser Grösse teilnahmen. Es ist etwas Besonderes, wenn man Teil eines Laufes ist - für eine gewisse Zeit kann man den Alltag vergessen.

Fünf Kilometer mag zunächst nicht nach einer besonders langen Strecke klingen, aber wir, die den Frauenlauf nun schon mehrmals bestritten haben, wissen es besser. Auf fünf Kilometern kann viel passieren. Es gab Momente in denen man kurz vor dem Aufgeben war, weil man sich zu sehr vom Strom mitreissen liess, oder man wird plötzlich von einem kleinen Mädchen überholt und muss jeglichen Stolz runterschlucken. Aber noch unvergesslicher als die negativen Erlebnisse sind die schönen Augenblicke eines Laufes: seien es motivierende Worte einer Freundin, welche Seite an Seite mit einem rennt, die abkühlenden Wasserspritzer aus der zuschauenden Menge oder generell die ausgelassene Stimmung.

Das Ziel

Wie so oft im Leben kommt das beste zum Schluss. Das Gefühl, wenn man endlich das Ziel vor Augen hat, ist einzigartig: Glück, Erleichterung, Zufriedenheit, einfach alles miteinander. Das Abschliessen des Laufes kommt immer einem persönlichen Etappensieg gleich, egal ob fünf oder zehn Kilometer. Der Frauenlauf in Bern ist ein Gemeinschaftserlebnis, aber der eigene Erfahrungswert ist genau so gross. Man muss über seinen eigenen Schatten springen, durchhalten und am Ende wird man mit Jubel, einer bunten Ziellinie, einem brandneuen Sportshirt sowie diversen anderen Goodies belohnt.

Alle Jahre wieder

Man kann sich nun fragen, weshalb man jedes Jahr immer wieder dieselbe Strecke rennt, denn irgendwann, so könnte man denken, hat man es ja gesehen. Wir können diese Aussage getrost verneinen. Mit jedem Jahr wachsen und verändern wir uns, was den Lauf jährlich zu einem neuen Erlebnis und einer anderen Herausforderung macht. Der Frauenlauf in Bern ist für uns eine Konstante, an welcher wir uns messen können. Dazu kommt, dass es wundervoll ist, wenn man alte Erinnerungen aufleben lassen kann und sich für kurze Zeit wieder so fühlt, als hätte man gerade das erste Jahr im Gymi begonnen.

 
 NSE 2018 15.03.18

Kanti-Schüler im Arbeitseinsatz

(Eing.) Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) werden am 14. und 15. März an verschiedenen Orten im Raum Rapperswil-Jona und Höfe einen Einsatz leisten. Am Mittwoch beim Chlosterwald in Wagen sowie am Donnerstag im Bereiche auf der Insel Ufnau, in Dunkelwäldli in Pfäffikon, Höhronen und Gibel in Schindellegi, bei der Seeanlage ARA Freienbach, am Vitaparcours in Freienbach und beim Schiessstand Roggenacker in Pfäffikon sind die Arbeiten vorbereitet und warten auf anpackende Hände.

Da an den Tagen der Aufnahmeprüfungen der ordentliche Schulbetrieb ausfällt, gibt es für die Lernenden der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) jeweils Sonderprogramme. Es gehört zur Tradition der Schule, dass die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen jeweils einen eintägigen Arbeitseinsatz in der freien Natur leisten.

So stehen in Wagen die Entfernung von Schutzverkleidungen früherer Jungbäume auf dem Programm. In den Wäldern in Schindellegi und Pfäffikon/Freienbach sind Holzschlagräumungen und Wiesensäuberungen vorgesehen, bei der ARA Freienbach soll das Waldwägli instand gestellt werden. Auf der Ufnau werden ebenfalls Holzschlagräumungen durchgeführt und einmal mehr die Uferzonen gesäubert. Andere Gruppen erbringen Unterhaltsarbeiten am Vita-Parcours in Pfäffikon-Freienbach und Säubern rund um die Schiessanlage Roggenacker.

Allen Projekten gemeinsam ist, dass es sich dabei um Arbeiten handelt, die mit kurzer Anleitung von Jugendlichen effizient ausgeführt werden können und deren Bewältigung im öffentlichen Interesse steht.

Die Organisation der Arbeitseinsätze erfolgt im Kontakt mit lokalen Verantwortlichen von Gemeinde, Kanton und Korporationen. Die arbeitstechnische Begleitung wird von Fachkräften der lokalen Institutionen und Landwirten gewährleistet. Die schulinterne Organisation des Arbeitseinsatzes liegt in der Obhut der beiden Biologielehrpersonen der KSA Roman Küng und Karin Thiele. Alle an den zwölf Projekten Beteiligten hoffen auf eine effiziente und unfallfreie Abwicklung der Arbeiten und – wie kann es anders sein – auf frühlingshaftes Wetter ohne Regen, Schnee und Bise!

 

Stefan Bättig, stv. Rektor, und die Klasse FM1 mit der Preisträgerin Claudia Laib (v.l.n.r.)

Angekommene Wünsche

An der Schuljahreseröffnungsfeier in Lachen im letzten Sommer duften die Schülerinnen und Schüler der Fachmittelschulklasse FM1 Ballone mit ihren persönlichen Wünschen und Zielen steigen lassen. Die vielen bunten Ballone suchten, getragen vom Wind, ihre eigenen Wege in fast alle Himmelrichtungen. Eine Ballonkarte wurde nun von einer Familie aus Uznach im Gebiet von Ebnat-Kappel gefunden und zurückgesandt. Claudia Laib ist die glückliche Gewinnerin dieses Wettbewerbs. Sie schrieb auf Ihre Karte: "Ich wünsche mir, dass ich mit viel Freude meine Ausbildung zur Lehrerin schaffe." Möge dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

Die Schulleitung

 

Martin von Ostheim

Martin von ostheim wird neuer rektor der kantonsschule ausserschwyz

(Stk/i) Der Regierungsrat hat Dr. Martin von Ostheim zum neuen Rektor für die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) gewählt. Er ist zurzeit Rektor des Gymnasiums der Freien Katholischen Schulen in Zürich und wird sein Amt als Rektor der KSA am 1. August 2018 antreten.

Martin von Ostheim, Dr. phil, lic. theol., geboren am 17. November 1977, ledig, wohnhaft in Thalwil (ZH), begann nach dem Maturaabschluss Typus A an der Stiftsschule Einsiedeln seine Studienlaufbahn an der ETH Zürich, wo er während vier Semestern Physik und Mathematik studierte. Nach einem Unterbruch mit Sprachaufenthalt in Australien wechselte er die Studienrichtung und studierte an der Universität Innsbruck Philosophie und Katholische Theologie, davon ein Studienjahr auch an der Pontificia Università Gregoriana in Rom. Diese Studien schloss er im Jahr 2003 je mit dem Master ab. An der Universität Zürich studierte er zusätzlich Evangelische Theologie (Abschluss im Jahr 2004 mit dem Lizentiat), zudem absolvierte er die Ausbildung zum Höheren Lehramt Mittelschulen, welche er mit dem Diplom für die Fächer Philosophie und Religion im Jahr 2005 abschloss. Im Jahr 2008 promovierte er an der Universität Zürich in Philosophie. Seine Ausbildung zum Schulleiter absolvierte er in Form eines CAS-Weiterbildungsstudiums 'Schulführung' an der Universität St. Gallen.

Die berufliche Laufbahn als Gymnasiallehrer begann Martin von Ostheim im Jahr 2002 mit Stellvertretungen, Praktika und Anstellungen an verschiedenen Gymnasien in der Deutschschweiz, unter anderem auch an der damaligen Kantonsschule Pfäffikon-Nuolen. Zudemwirkte er während zehn Jahren als Kursleiter für Philosophie und Informatik in der Erwachsenenbildung. Nach einem zweijährigen Exkurs als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Ausbildungsplanung beim Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wurde er 2010 zum Rektor des Gymnasiums der Freien Kath. Schulen Zürich (FKSZ) gewählt. Seit 2012 ist er zusätzlich stellvertretender Direktor der Gesamtschule FKSZ.

Dr. Martin von Ostheim wird im Sommer 2018 die Nachfolge der amtierenden Rektorin der KSA, Anna-Marie Kappeler, antreten, welche zu diesem Zeitpunkt in Pension gehen wird.

 

Staatskanzlei

Auskunft: Regierungsrat Michael Stähli, Vorsteher des Bildungsdepartementes, Tel. 041 819 19 00

 

Rundgang durchs Schulhaus

 

Bilder 2-4: Chat mit den ePals

 

Videokonferenz mit der sociology class der Nanuet Senior High School in New York State

Horizonterweiternder Austausch

Ein ePal Projekt im Englischunterricht an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)

von Kopika Disendran, Carolyn Isenegger, Joy Rauchenstein, S2F

Seit Anfang September 2017 steht die Klasse S2F am Schulstandort Nuolen in Kontakt mit einer Gruppe von 19 Teilnehmern einer sociology class der Nanuet Senior High School in New York State. - Bericht von einem interessanten Projekt.

Auf der Webseite www.epals.com können sich Lehrpersonen aller Schulstufen in allen Schulfächern mit Kolleginnen und Kollegen weltweit vernetzen. Die Englischlehrerin der Klasse S2F, Andrea Zibung, wurde über das interne Mailsystem auf besagter Webseite von einem High School Lehrer, der sociology unterrichtet, mit der Anfrage zur Zusammenarbeit kontaktiert. Die weitere Projektplanung erfolgte über Emailkorrespondenz und mehrere Skype-Sitzungen.

Zufällig waren die Gruppen an beiden Schulen gleich gross und so wurde jeder und jede aus der Klasse an der KSA je einem Schüler oder einer Schülerin aus den USA zugeteilt. Nach der ersten Kontaktaufnahme und gegenseitigem Kennenlernen über Emails erhielten die Schülerinnen und Schüler in einem 10-Tage Rhythmus Themen, über die sie sich gegenseitig berichteten. So erfuhren die Gymnasiasten an der KSA viel Spannendes über amerikanische Bräuche wie Halloween oder Thanksgiving und konnten ihren ePals über unsere Traditionen erzählen (z. B. Samichlaus, Weihnachten, Neujahr).

Reger Austausch

Fragen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen und wie die Schweiz und USA damit umgehen, behandelten die Schülerinnen und Schüler in Vierergruppen kollaborativ auf google docs. Neben anderen offiziell gestellten Aufgaben (Bericht über die Herbststudienwoche oder Einblick in den Schulalltag) begannen viele Schülerinnen und Schüler auch privat Kontakt aufzubauen, wodurch sie Details über das soziale Umfeld und den Tagesablauf ihrer Partner erhielten.

Bei den meisten Paaren klappte der Austausch sehr gut, wohingegen andere eher spärliche Antworten erhielten. Das regelmässige Schreiben und Lesen der Emails half allen trotzdem, ihre Englischkenntnisse zu verbessern.

Videokonferenz

Die Ankündigung einer Videokonferenz mit den amerikanischen Kollegen hinterliess bei den meisten anfangs ein mulmiges Gefühl, denn es ging schliesslich darum, Auge in Auge live miteinander zu kommunizieren.

Aufgrund der Zeitverschiebung von sechs Stunden und der jeweiligen Stundenpläne war die Skype-Konferenz nur an einem Mittwochnachmittag möglich. Zu Beginn der Skype-Session am Samichlaustag kommunizierten alle bzw. die Lehrpersonen zuerst im Plenum. Beide Klassen hatten im Vorfeld Fragen vorbereitet. Das Quiz war ein Kopf an Kopf Rennen, welches die KSA-Klasse schliesslich knapp gewonnen hat.

Danach verteilten sich die Schülerinnen und Schüler im Schulhaus und führten über iPads oder iPhones in Partnerarbeit mit den Amerikanern eine Videokonferenz. Die Jugendlichen stellten einander Fragen und führten durch die Schulhäuser. Auf beiden Seiten war am Anfang Nervosität spürbar, aber mit der Zeit gewöhnten sich alle an die Situation und zum Schluss fühlten sich alle sehr wohl. Die Verbindung brach manchmal ab, aber das war kein grosses Problem. Da nur etwa eine halbe Stunde für die individuellen Gespräche vorgesehen war, ging die Zeit schnell vorbei. Die Konferenz ist viel besser gelaufen, als viele gedacht haben.

Unvergesslich

Nach dem offiziellen Austausch wurden die Benutzernamen in den sozialen Netzwerken ausgetauscht. Einige erstellten sogar Gruppen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler der KSA und die Partner an der Nanuet Senior High School regelmässig schreiben und Fotos austauschen.

Dieses Projekt hat den Schülerinnen und Schülern geholfen, Freundschaften mit Jugendlichen aus den USA zu knüpfen. Durch den regen Austausch erhielten sie eine sehr gute Übung, ihr Englisch mündlich sowie auch schriftlich zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler sind sich einig: "Wenn wir wieder die Chance hätten, an einem ähnlichen Projekt mitzumachen, würden wir mit Sicherheit zustimmen, denn diese Erlebnisse werden wir nie vergessen. Wir sind unserer Englischlehrerin Frau Zibung sehr dankbar, dass sie so viele Stunden ihrer Freizeit in dieses Projekt investiert hat, um einen für uns horizonterweiternden Austausch zu ermöglichen."