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Aktuell

Aktkuelle Informationen zu COVID-19

    • Die in der KW 39 geplanten Sonderwochen (Studienwochen, Bildungsreisen und Sprach­aufenthalte) sind alle abgesagt. Stattdessen findet in dieser Woche gewöhnlicher Unterricht nach Stundenplan statt.

    • Mit Blick auf die vom Bund bereits beschlossenen Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie besteht die Hoffnung, dass nach den Sommerferien allenfalls wieder Unterricht im normalen Klassenverband auf der Sekundarstufe II möglich wird.

Stand: 09.07.2020

 

Maturazeugnisübergabe

Alle haben die Matura- und Fachmittelschulprüfungen an der Kan-tonsschule Ausserschwyz (KSA) bestanden

Im Gegensatz zum Kanton Zürich wurden im Kanton Schwyz am Gymnasium und an der Fachmittelschule die schriftlichen Abschlussprüfungen durchgeführt. Nun ist das Resultat bekannt: An der KSA haben alle Kandidatinnen und Kandidaten die Matura bzw. den Fachmittelschulabschluss bestanden. Die Maturazeugnisse wurden in einer internen Diplomübergabe überreicht.

Gross ist die Freude bei allen Kandidatinnen und Kandidaten. Alle 116 Maturandinnen und Maturanden sowie alle 18 Schülerinnen und Schüler der FMS-Abschlussklasse haben ihre Abschlussprüfungen bestanden – und so kann dieses aussergewöhnliche Schuljahr mit grosser Freude abgeschlossen werden.

Im Vorfeld der Abschlussprüfungen wurde aus der Schülerschaft aller Schwyzer Gymnasien bemängelt, dass es unfair sei, wenn im Kanton Zürich ganz auf die Abschlussprüfungen verzichtet würde und im Kanton Schwyz die schriftlichen Prüfungen geschrieben werden müssten. Es wurde sogar eine Schüler-Petition mit dem Wunsch, auf die Abschlussprüfungen zu verzichten, an den Bildungsdirektor, RR Michael Stähli, eingereicht. Grund dafür war die Sorge, aufgrund des coronabedingten Fernunterrichts die Abschlussprüfungen nicht zu bestehen. Nun ist von dieser Sorge nichts mehr zu spüren – im Gegenteil: Alle sind stolz, dass sie ein Maturazeugnis bzw. einen Fachmittelschulausweis besitzen, bei dem sie die Prüfungen auch wirklich absolviert haben. Die Noten der Abschlussprüfungen waren dieses Jahr im Schnitt sogar höher als andere Jahre. Ganz offenbar hat der Fernunterricht funktioniert.

Der Kanton Schwyz hat festgelegt, dass dieses Jahr keine Abschlussfeiern stattfinden sollen. Angesichts der aktuellen Lockerungsmassnahmen hat die Schulleitung der KSA beschlossen, alle Maturae und Maturi zu einem Essen einzuladen und ihnen auf freiwilliger Basis in Form einer internen Diplomübergabe die Maturazeugnisse zu überreichen und persönlich zu verabschieden. Da wir alle FMS-Absolventinnen nach den Sommerferien im Semester der Fachmaturität Pädagogik (FMP) wieder begrüssen dürfen, werden wir die Abgängerinnen Anfang Februar 2021 gebührend feiern.

Das beste Resultat im Fachmittelschulausweis kann Shania Laureen Felix aus Wangen mit einem Schnitt von 5.2 vorweisen, die beste Matura hat Fabienne Bisig aus Galgenen mit einem Schnitt von 5.7 abgeschlossen. Weitere herausragende Leistungen mit einem Schnitt von 5.3 und mehr haben erreicht: Joël Bachmann, Schindellegi; Leandro Bärlocher, Wilen b. Wollerau; Karin Fischer, Einsiedeln; Samira Fabienne Michel, Richterswil; Vivienne Kim Mächler, Lachen; Luca Gmür, Feusisberg; Réka Rácz, Lachen; Nadia Ebnöther, Altendorf und Luca Hegner, Siebnen. Die Schulleitung, die Lehrerschaft und die Mitarbeitenden der KSA gratulieren Fabienne Bisig und Shania Laureen Felix ganz herzlich zu diesem grossartigen Resultat und allen Absolventinnen und Absolventen zu den bestandenen Abschlussprüfungen!

 

Kantibühne 2020 - Verschiebedaten bekannt

Das diesjährige Kantitheater konnte leider aufgrund der Coron-Situation nicht durchgeführt werden. Hiermit geben wir gerne die Verschiebedaten bekannt: 

Sonntag, 21. März 2021 Premiere
Freitag, 26. März 2021
Samstag, 27. März 2021
Sonntag, 28. März 2021 Dernière

Freitag und Samstag von 20.00 bis 22.00 Uhr
Sonntag von 17.00 bis 19.00 Uhr

Preise CHF 20.00 (Erwachsene) / CHF 10.00 (Jugendliche bis 18 Jahre)

 
Sarina Bauer
Sarina Bauer mit ihrem Text, welcher im March-Anzeiger und Höfner publiziert wurde, nachdem sie an einem Schreibwettbewerb der Klasse S3e teilgenommen hat.

Meinrad Inglins «Schwarzer Tanner»
in Zeiten von COVID-19

von Sarina Bauer, Wollerau

«Der Schwarze Tanner» von Meinrad Inglin. Wenn man an diese Erzählung denkt, haben die meisten Leute ein griesgrämiges Mannsbild vor ihrem inneren Auge. Das war doch einer, der in der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf seinem Bergbauernhof gelebt hat und sich allem, was auch nur ansatzweise auf ihn zukam, widersetzte, bis er schliesslich dafür büsste und für eine Weile sein Leben im Gefängnis fristete.

Alles nur, weil er sein Wiesland nicht in Ackerfläche umwandeln wollte, wie es der «Plan Wahlen» vorsah, keine landwirtschaftlichen Produkte abgab, dem Staat die Bussen für seine Vergehen nicht bezahlte und obendrein noch Schwarzhandel betrieb. Er dachte, er wisse alles besser und müsse nur für sich schauen. Es sei schliesslich schon immer so gewesen und überhaupt. Es sei auch nicht der Fall, dass man sich aufgrund einer solchen Katastrophe solidarisch zeigen sollte. Hauptsache, einem selbst geht es gut. Der Hof, die Familie und man selbst. Der Rest ist doch egal, es interessiert einen nicht. Sollen sie selbst schauen, wie sie zurechtkommen. Wieso sollte man für alle anderen schuften und seine hart erarbeiteten Erzeugnisse einfach so abgeben, nur weil diese Leute zu faul sind?!

Also kurz und knapp gesagt, ist es die Geschichte eines engstirnigen Mannes und seiner Familie. Er verdrängt es, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Sonst würde er merken, dass die meisten anderen Mitglieder der Bevölkerung gar keine Chance haben, weil sie keine Selbstversorger sind. Erst ganz am Schluss merkt er, dass er stolz darauf sein kann, seinem Land zu helfen. Er kann sich einmal profilieren und sollte es geniessen, anstatt zu hadern.

Manche mögen sich jetzt vielleicht denken, schön und gut, aber schon mehr als 80 Jahre her. Weit weg für unsere Generation. Doch ist es dies wirklich? Sind wir mit COVID-19 nicht gerade wieder in eine solche Situation befördert worden, welche prädestiniert ist für sogenannte «schwarze Tanners»?

Offensichtlich ist, dass heutzutage eine andere Ausgangslage herrscht als damals. Wir befinden uns nicht im Zweiten Weltkrieg, aber dennoch sind wir, wie viele andere Länder auch, von einer weltweiten Katastrophe betroffen, die in solch einem Ausmass so gut wie nie vorkommt.

Obwohl wir nicht gegen andere Nationen kämpfen, befinden wir uns in einem erbitterten Kampf. Gegen ein unsichtbares Etwas, das wir nicht einmal sehen können. Gegen ein Virus namens SARS-CoV-2, umgangssprachlich bekannt unter dem Namen Coronavirus. Die daraus resultierende Krankheit COVID-19 nimmt uns unseren Geschmackssinn und macht uns unfähig, unser Lebenselixier, den Sauerstoff, aufzunehmen. Dies sind jedoch nur die äusseren Umstände, wo sind die schwarzen Tanners?

Wenn man in dieser Zeit mit offenen Augen durch die Weltgeschichte geht, sieht man schnell, dass man an jeder Ecke einen schwarzen Tanner trifft. Dafür muss man nicht einen abgelegenen Bergbauernhof aufsuchen, es reicht, wenn man in ein Lebensmittelgeschäft geht. Da hört man Aussagen wie: «Wieso soll ich so lange vor dem Laden anstehen? Ist doch nicht mein Problem, wenn die anderen sich anstecken. Sollen sie halt genug Abstand halten, wenn sie Angst haben. Ich bin jung und gesund, mir passiert nichts. Ich schränke mich doch nicht ein, ich verpasse doch nicht meine Jugend, wegen ein paar alter Leute, die eh nicht mehr lange zu leben haben.» Dazu muss man sagen, dass es nicht nur die jungen Leute sind. Es gibt auch ältere Menschen, die die Massnahmen des Bundes übertrieben finden.

Weil man selbst nicht unmittelbar davon betroffen ist, sieht man keinen Grund, sich den anderen Leuten gegenüber solidarisch zu verhalten. In jedem von uns steckt ein kleiner schwarzer Tanner. Es ist unsere Angelegenheit, ob wir ihn hemmungslos rauslassen oder ob er einfach irgendwo tief in uns drinnen schlummert.

Das Verhalten der Leute ist noch nicht alles. Wenn man die schwarzen Tanners auf die Staaten Europas überträgt, kann man auch gewisse Parallelen zu damals erkennen. Jedes Land schaut anfangs nur für sich, Schutzmasken, Schutzanzüge und Desinfektionsmittel sind Mangelware. Genau wie damals, nur sind es heute keine Lebensmittel mehr.

Wer keine eigenen Produktionsstätten für diese Dinge hat, hat ein grosses Problem. Importe sind schwierig, da keiner mehr exportiert. Alle fürchten, sie hätten zu wenig, wenn sie teilen.

Man muss als Person, als Land, als Kontinent oder sogar als ganzer Planet erst in der Krise stecken, um zu merken, dass es nur gemeinsam geht. Wie im «Schwarzen Tanner». Wenn jeder der kann, seinen Beitrag leistet, kommt es am Ende gut.

Wenn es uns allen gelingt, unseren schwarzen Tanner zu bekämpfen und seiner Stimme kein Gewicht zu geben, werden wir alle zusammen diese Pandemie besiegen. Es wird nicht nur wenige siegreiche Nationen geben, alle haben dann etwas davon. Daher sollten wir uns gegenseitig helfen und zusammenstehen, letzteres aber bitte nicht wortwörtlich!

 
NSE2020Naturschutzeinsatz der 2. Gymiklassen 2020

Kanti-Schüler im Arbeitseinsatz

Rund 130 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) sind am Mittwoch, 11. März, im Raum Wangen am Buechberg und Höfe in verschiedenen Gebieten einen Arbeitseinsatz für die Allgemeinheit am Leisten. Überall sind die Ar-beiten vorbereitet und warten auf anpackende Hände.

Da an den Tagen der Aufnahmeprüfungen der ordentliche Schulbetrieb ausfällt, gibt es für die Lernenden der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) jeweils Sonderpro-gramme. Es gehört zur Tradition der Schule, dass die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen jeweils einen eintägigen Arbeitseinsatz in der freien Natur leisten.

So stehen im Buechberg Holzschlagräumungen auf dem Programm. In den Wäldern in Schindellegi und Pfäffikon/Freienbach sind ebenfalls Holzschlagräumungen und Wiesensäuberungen vorgesehen und beim Vita-Parcours in Pfäffikon/Freienbach fin-den Unterhaltsarbeiten statt. Auf der Ufnau werden auch Holzschlagräumungen durchgeführt und einmal mehr die Uferzonen gesäubert.
Allen Projekten gemeinsam ist, dass es sich dabei um Arbeiten handelt, die nach kurzer Anleitung von Jugendlichen effizient ausgeführt werden können und deren Bewältigung im öffentlichen Interesse steht.

Die Organisation der Arbeitseinsätze erfolgt im Kontakt mit lokalen Verantwortlichen von Gemeinden und Korporationen. Die arbeitstechnische Begleitung wird von Fach-kräften der lokalen Institutionen und Landwirten gewährleistet. Die schulinterne Or-ganisation des Arbeitseinsatzes liegt in der Obhut der beiden Biologielehrpersonen der KSA Roman Küng und Sarah Ravaioli. Alle an den zwölf Projekten Beteiligten hoffen auf eine effiziente und unfallfreie Abwicklung der Arbeiten und – wie kann es anders sein – auf frühlingshaftes Wetter ohne Regen, Schnee und Bise!