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Aktuell

Gewinnerin Sprachenwettbewerb Linguissimo Lena Rthlin

Lena Röthlin (17), Gewinnerin des Sprachenwettbewerbs Linguissimo (Foto: Beat Hüppin)

Kantischülerin im 1. Rang bei Linguissimo

Die Altendörflerin Lena Röthlin erreicht in der 14. Austragung des schweizerischen Sprachenwettbewerbs Linguissimo den 1. Rang. Sie hat sich damit gegen 351 Kandidatinnen und Kandidaten aus 19 Kantonen durchgesetzt.

«Currite, ut comprehendatis» besagt das Motto, vor dem Lena Röthlin, Drittklässlerin der Kantonsschule Ausserschwyz, steht: «Lauft so, dass ihr ihn (den Siegeskranz) erlangt», und genau das hat sie getan. Für die Qualifikation zur Endrunde des schweizerischen Sprachenwettbewerbs Linguissimo für Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren waren zwei Texte in zwei unterschiedlichen Landessprachen einzureichen. Das Stichwort hierzu lautete «Geräusche» und die Texte sollten sich um einen realen Ort in der Schweiz sowie um eine Reflexion über die Erfahrung mit Fremdsprachen drehen. Aus 351 Einsendungen aus der ganzen Schweiz wurden 22 Gewinner und Gewinnerinnen ausgewählt, die ans Finale in Yverdon eingeladen wurden – darunter auch Lena Röthlin als einzige Finalistin aus dem Kanton Schwyz.

Finale in Yverdon

Bei diesem Finale wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Experten im Hinblick auf einen bestimmten Texttyp gecoacht und verfassten daraufhin im Tandem mit einem/einer Jugendlichen aus einer anderen Sprachregion der Schweiz eine Kurzgeschichte. Das Thema der Endrunde lautete «Science-Fiction und Fantasy», besonders interessant für Lena Röthlin als eifrige Leserin von Fantasy-Literatur. Und tatsächlich wurde die Altendörflerin im Tandem mit der Walliserin Savia Dussex mit dem Text «Sombre épiphanie» in den 1. Rang gewählt – nach ihrem eigenen Bekunden «überraschenderweise».

Künftige Erfolgsautorin?

Die drei besten Tandems gewinnen eine gemeinsame Reise in eine europäische Metropole – die diesjährigen Sieger und Siegerinnen haben sich dazu für Rom entschieden, erneut eine passende Wahl für Lena Röthlin, die an der KSA auch Latein lernt. Wer weiss, ob von ihr bald weitere Erfolgsmeldungen zu hören sein werden, denn als Maturaarbeit schreibt sie gegenwärtig einen Fantasy-Roman. Man darf also gespannt sein.

Die Schulleitung, die Lehrerschaft und die Mitarbeitenden der KSA gratulieren Lena Röthlin ganz herzlich zu diesem grossartigen Resultat!

 

 

Katya Georgieva mit Bronzemedaille der Biologie-Olympiade (Foto: Karin Thiele)

Kanti-Schülerin gewinnt Bronzemedaille an der Biologie-Olympiade

Blütenblätter zählen, Schweinefüsse sezieren, Gene manipulieren: An der kürzlich stattgefundenen Biologie-Olympiade trafen junge Talente auf vielseitige Herausforderungen. Am nationalen Finale in Bern nahmen die besten 17 von ursprünglich über 1800 Kandidatinnen und Kandidaten teil. Mit dabei war Katya Georgieva aus Pfäffikon, die an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) kurz vor dem Abschluss der Matura steht.

Die Biologieprüfung war soeben beendet. Und nun mussten die Schülerinnen und Schüler der Schwerpunktfachklasse Biologie & Chemie auch noch die Prüfung für die erste Runde der Biologie-Olympiade ausfüllen! Die Fragen waren schwierig und gingen deutlich über den Unterrichtsstoff am Gymnasium hinaus. Deshalb machte sich Katya Georgieva keine grossen Hoffnungen, eine Runde weiterzukommen und war umso mehr überrascht, dass sie den 27. Rang erreicht hatte und zur Vorbereitungswoche für die 2. Runde eingeladen wurde. In dieser Woche wurde in Vorlesungen durch Studierende der Universität Bern Fachwissen vermittelt. Aufgrund der Corona-Pandemie nahm Katya jedoch nicht daran teil. Die Prüfung der zweiten Runde absolvierte sie trotzdem und erreichte dabei auch ohne Vorbereitung den 9. Platz!

Praktische Fähigkeiten gefragt
Die dritte Runde, an der die besten 20 Kandidatinnen und Kandidaten teilnahmen, fand wiederum an der Uni Bern statt. Doch nun waren praktische Fähigkeiten und der Umgang mit biologischen Problemstellungen gefragt. An vier Tagen wurde von früh bis spät mikroskopiert und seziert, Bakterien wurden gentechnisch verändert, die Artenvielfalt auf Inseln mit mathematischen Modellen berechnet, Flavonoide aus Basilikum destilliert, am Computer Infektionen simuliert und vieles mehr. Aufgaben aus insgesamt 16 Teilbereichen der Biologie mussten anhand von schriftlichen Arbeitsanleitungen selbstständig erledigt sowie theoretische und praxisbezogene Fragen dazu beantwortet werden. Zeitstress und vernetztes Denken gehörten zum Alltag, sodass die Teilnehmenden abends erschöpft in die Jugendherberge zurückkehrten. Dort konnten beim Abendessen und beim Ping-Pong-Spiel der Stress abgeschüttelt und neue Freundschaften geschlossen werden.

Viel gelernt und Selbstbewusstsein gestärkt
Katya, die in der Woche nach der 3. Runde der Olympiade ihre schriftlichen Maturaprüfungen abgelegt hat, schaut positiv zurück. Sie habe viel gelernt und ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Es sei wichtig, "es einfach zu versuchen". Und obwohl sowohl die theoretischen als auch die praktischen Prüfungen den Teilnehmenden viel abverlangten, resultierte für Katya am Ende mit dem 10. Rang eine Bronzemedaille. Für den bevorstehenden Numerus clausus für das Medizinstudium sind die gesammelten Erfahrungen Gold wert!

 

Finale Schweizer Jugend Forscht Flavia Steiner 002Steiner präsentiert an der Ausstellung in Lugano ihre Maturaarbeit über Suworow (Foto: Karin Thiele)

Kanti-Schülerin gewinnt Preis am Finale von Schweizer Jugend forscht

An der Università della Svizzera italiana in Lugano fand kürzlich das Finale des nationalen Wettbewerbs von "Schweizer Jugend forscht" statt. Mit dabei war Flavia Steiner aus Wilen bei Wollerau, welche im vergangenen Sommer an der Kantonsschule Ausserschwyz ihr Maturazeugnis erhalten hatte.

Wer war Alexander Wassiljewitsch Suworow? Das bekannte Denkmal in der Schöllenenschlucht weckte bei Flavia Steiner das Interesse, sich mit dem russischen General und Kriegsstrategen zu beschäftigen, den Ende des 18. Jahrhundert ein Feldzug gegen die Franzosen über sieben Alpenpässe von Norditalien bis ins Glarnerland führte. Sie sei die Jüngste in der Familie gewesen und wollte am Küchentisch mitreden können. Deshalb habe sie immer viel gelesen und sich über verschiedenste Themen informiert, begründet Flavia Steiner ihr Interesse. "Suworow – Feind oder Held? Die Wahrnehmung Suworows durch die Innerschweizer Bevölkerung im Jahr 1799" lautete dann auch der Titel ihrer Maturaarbeit, für die sie die Bestnote und eine Einladung für die Teilnahme am nationalen Wettbewerb bei "Schweizer Jugend forscht" erhielt.

"Forschen macht Spass!"
Seit fünfzig Jahren ist die Stiftung "Schweizer Jugend forscht" bestrebt, jungen Menschen die Freude an der Wissenschaft zu vermitteln. So bietet sie interessante Studienwochen in verschiedensten Themenbereichen für Jugendliche an und führt jährlich einen nationalen Wettbewerb durch, für den junge Frauen und Männer ihre Matura-, Projekt- oder Abschlussarbeiten einreichen können. Die Arbeiten müssen ein eigenes Forschungsprojekt beinhalten, möglichst innovativ oder kreativ sein und kritisch reflektiert werden. Ist diese Hürde genommen, werden die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten zu einem Workshop eingeladen, an dem sie ihre Arbeit einem Expertengremium präsentieren, sie mit einer persönlichen Expertin oder einem persönlichen Experten besprechen und gegebenenfalls überarbeiten. Von etwa 400 Bewerberinnen und Bewerbern bleiben am Schluss jeweils rund 100, welche ihre Arbeiten am Finale vorstellen dürfen.

Zahlreiche Preise zu gewinnen
Der krönende Abschluss des Wettbewerbs findet jeweils Ende April statt. Dabei präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Arbeiten auf einem selbst gestalteten Poster und stehen noch einmal einem Gremium von Experten Rede und Antwort. Anschliessend ist die Ausstellung offen für alle Interessierten. Die jungen Frauen und Männer geben bereitwillig Auskunft und man spürt die Begeisterung für das jeweilige Thema. Diese sind breit gestreut und gehen von der Entwicklung einer stufenlosen Schaltung für Fahrräder über die Gestaltung von umweltbewussten Häusern bis zur Untersuchung der Pfiffe verschiedener Murmeltierpopulationen – und dies natürlich in drei Landessprachen sowie teilweise auf Englisch.
Gewinnerinnen und Gewinner sind am Ende alle, denn neben vielen neuen Kontakten und spannenden Erfahrungen erhalten die Teilnehmenden ein Preisgeld zwischen 500 und 1000 Franken. Darüber hinaus werden zahlreiche Sonderpreise verliehen, welche beispielsweise die Teilnahme am "European Contest for Young Scientists" oder einen mehrwöchigen Forschungsaufenthalt am Weizman Institut in Tel Aviv beinhalten.

Die Kantonsschule Ausserschwyz gratuliert ihrer Finalistin Flavia Steiner zum Prädikat "gut" und wünscht ihr alles Gute für das Studium an der Pädagogischen Hochschule!

 

Die Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler mit ihren Diplomen sowie den Lehrpersonen Marc Steinegger (Biologie) und Andreas Umbach (Informatik). Foto: Franz Fuchs

Gymi-Luft schnuppern und Naturwissenschaften erleben

Warum ist Rotkraut manchmal rot und manchmal blau? Wie verändern sich Zwiebelzellen, wenn man eine Salzlösung dazu gibt? Diesen und anderen Fragen gingen 32 interessierte Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler an der Kantonsschule Ausserschwyz nach.

Sie sind bereits Tradition und stiessen auch dieses Jahr wieder auf grosses Interesse: Die SekGymiTage an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA). Diese sind ein Angebot für interessierte Schülerinnen und Schüler der 1. Sekundarklassen (Niveau A), welche sich für die naturwissenschaftlichen Fächer interessieren. Die KSA hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Interesse bei den Jugendlichen zu fördern, denn es gibt in der Schweiz noch immer zu wenige Maturandinnen und Maturanden, welche ein naturwissenschaftliches Studienfach wählen.
Die Interessentinnen und Interessenten kamen aus verschiedenen Schulen der March, den Höfen und Einsiedeln. Die Auswahl erfolgte nach dem Eingang der Anmeldung und der Begründung für das Lieblingsfach. Nach der Begrüssung durch Prorektorin Karin Thiele erhielten alle Teilnehmenden ein Klassen-T-Shirt in der Gruppenfarbe (schwarz oder rot), welches sie während fünf Wochen begleitete. Dann begannen auch schon die ersten Workshops.

Entdecken und erleben
Die Physiklehrpersonen Daniel Kälin und Sandro Friedrich brachten den Schülerinnen und Schülern das Phänomen Licht in verschiedenen Experimenten näher, während in der Biologie unter Anleitung von Marc Steinegger mikroskopische Präparate der Zwiebelhaut hergestellt und der Umgang mit dem Mikroskop geübt wurde. In den folgenden Wochen lernten die Schülerinnen und Schüler ausserdem, wie man mit «Scratch» ein Computerspiel programmiert und welchen Einfluss der pH-Wert auf die Farbe von Rotkraut hat. Es gab viel zum Staunen und manch einer wunderte sich, wie schnell die Zeit vergangen war.

Nach dem letzten Workshop nahmen die Jugendlichen stolz ihr Diplom entgegen. Damit gingen die SekGymiTage 2022 zu Ende. Im kommenden Jahr werden die SekGymiTage erneut durchgeführt. 

 

Schnuppertage 2022

Im Bildnerischen Gestalten können die Schnuppernden aktiv mitmachen (Foto: Felix Robert).

Schnuppertage an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)

Sie haben bereits eine lange Tradition: Die Schnuppertage an der Kantonsschule Ausser-schwyz, die in diesem Jahr vom 8. bis 19. November stattfanden. Rund 130 Sekundar-schülerinnen und -schüler aus den Bezirken March, Höfe, Einsiedeln sowie den angren-zenden Gemeinden der Kantone Zürich und St. Gallen nutzten die Chance, einen Tag lang "Kantiluft" zu schnuppern.

Neugierig, aber auch etwas nervös, warteten die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Oberstufe im Foyer der Kantonsschule an den beiden Schulstandorten in Pfäffikon und in Nuolen. Um 7:40 Uhr ging es dann endlich los. Die Jugendlichen wurden von Prorektorin Karin Thiele begrüsst und mit ihren Göttis und Gottis bekannt gemacht. Mit diesen besuchten sie den Unterricht in der 2. Gymi- bzw. der 1. oder 2. Fachmittelschulklasse. Während die einen in der Biologie lernten, wie man den Blutdruck misst, widmeten sich andere im Bildnerischen Gestalten den Farbmischungen. Für manche fand der Fachunterricht gar auf Englisch statt; so diskutierten sie im Fach Geschichte gemeinsam mit den Zweitklässlerinnen der bilingualen Klasse über die Hexenverfolgung. Zum Schulalltag gehört auch das gemeinsame Mittagessen; dazu wurden die Gäste zusammen mit ihren Göttis und Gottis in die Mensa eingeladen.

Viel Neues gelernt und einen Einblick in den Schulalltag erhalten
Am Ende des Tages sah man viele zufriedene Gesichter. Die Schnuppernden hatten gemäss Rückmeldungen viel Neues gelernt, auch wenn sie nicht immer alles verstanden hätten. Die Betreuung durch die Göttis und Gotten und das Essen in der Mensa wurden gelobt. Die Sekundarschülerinnen und -schüler schätzten es, einen ganz normalen Schulalltag am Gymnasium oder der Fachmittelschule mitzuerleben und das Schulhaus sowie einige Lehrpersonen kennen zu lernen.

Der für den 25. November 2021 geplante Informationsabend für das Gymnasium und die Fachmittelschule kann aufgrund der Covid-19-Pandemie leider nicht stattfinden. Alle Informationen sind stattdessen auf der Homepage der KSA (www.ksasz.ch) aufgeschaltet.

 
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