video-ksa2014.jpg

Aktuell

 

Zertifikat, welches an beide Schwyzer Kantonsschulen verliehen wurde

KSA-Rektor Dr. Martin von Ostheim und Prorektorin Karin Thiele

KKS-Rektorin Lisa Oetiker (links) und Mathematiklehrerin Daniela Grawehr

Hohe Auszeichnung für beide Schwyzer Kantonsschulen 

Zertifikat als MINT-aktive Gymnasien

(BiD/i) Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) hat zum ersten Mal 18 Gymnasien ausgezeichnet, die sich im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Tech-nik) besonders engagieren. Zu den mit dem Label ausgezeichneten Schulen gehören auch die bei-den Schwyzer Kantonsschulen.

Die Schweiz belegte bereits mehrmals den ersten Platz im «Global Innovation Index», zum letzten Mal 2017. Zu den Indikatoren für diese Auszeichnung gehört neben der politischen Stabilität unter anderem auch die Qualität der Schulbildung eines Landes. Damit die Schweiz weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen kann, kommt der Ausbildung, der Wissenschaft und den technologischen Entwicklungen deshalb eine wesentliche Bedeutung zu. Leider fehlen in der Schweiz immer noch gut ausgebildete Fachkräfte in verschiedenen MINT-Disziplinen. Den Schulen, insbesondere den Gymnasien, fällt die wichtige Rolle zu, bei Jugendlichen das Interesse an den MINT-Fächern zu wecken und sie fachlich gut auszubilden, damit sie erfolgreich ein entsprechendes Studium absol-vieren können.

Gymnasien mit dem MINT-Fokus
Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) hat nun zum ersten Mal Gymnasien mit dem Label «MINT-aktives Gymnasium» ausgezeichnet, die sich im MINT-Bereich besonders engagieren. Von den insgesamt 23 bewerbenden Schulen durften 18 das Zertifikat in Empfang nehmen, darunter auch die Kantonsschule Ausserschwyz und die Kantonsschule Kollegium Schwyz.
Eine Jury, die speziell für dieses Projekt gebildet wurde, hat die 23 eingereichten Dossiers geprüft. Auf der Grundlage dieser Dossiers und eines Besuchs in jeder Schule beurteilte sie die MINT-Kultur an den kandidierenden Mittelschulen, ihre Projekte, Programme und Aktivitäten, die zur Förderung dieser Kultur eingeführt wurden, ebenso wie die dafür erforderlichen motivierenden und förderlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. die Infrastruktur.

Zertifizierung der beiden Schwyzer Kantonsschulen

Der Kantonsschule Kollegium Schwyz (KKS) wurde das Label verliehen, weil sie die Schülerinnen und Schüler neben dem regulären Unterrichtsbetrieb in einer separaten Veranstaltung in die Arbeits-weise der Naturwissenschaften einführt, in mehreren Spezialwochen MINT-Projekte entwickelt, fördert und begleitet und weil sie ausserdem über eine hervorragende Infrastruktur verfügt. Bei der Übergabe des Labels besonders lobend hervorgehoben wurden die «Science Fair» und das Energie-Zertifikat, welches die KKS als erstes Gymnasium der Schweiz erhalten hat und mit jährlichen Veranstaltungen pflegt.

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) erhielt das Label insbesondere deswegen, weil sie ein eigenes mathematisch-naturwissenschaftliches Profil (NW-Profil) besitzt. Schülerinnen und Schüler, welche eine Begabung im MINT-Bereich haben, können mit der Wahl des Profils von Beginn an ihre Stärken fördern. Ferner wurde an der Übergabe des Labels insbesondere die «SekGymi-Tage» erwähnt, an welchen interessierte Sekundarschülerinnen und -schüler die Naturwissenschaften an der KSA besuchen dürfen und die obligatorische MINT-Woche für alle Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, welche nicht das NW-Profil besuchen.

Am 6. Juni 2019 fand im Paul Scherrer-Institut in Villigen die offizielle Vergabe des MINT-Labels und der Aufbau eines neuen Netzwerks von MINT-Schulen in der Schweiz statt. Die Schulleitungen und Lehrerschaften beider Schulen freuen sich ausserordentlich über die Auszeichnung und sind sehr motiviert, das Label nach Ablauf im Jahr 2024 zu erneuern.

Dass beide öffentlichen Gymnasien des Kantons Schwyz diese Auszeichnung heimbringen konnten, ist eine Bestätigung der seit Jahren gelebten MINT-Förderung an den beiden kantonalen Mittelschulen.

 
 

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) verzichtet bei ihren Bildungsreisen künftig auf Flug- und Busreisen

Im Rahmen der Klimadebatte wurden in den vergangenen Monaten an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) zahlreiche interne Diskussionen über die Zukunft der Bildungsreisen geführt. Auch die Schülerschaft wurde dazu befragt.

Die Schulkonferenz, die sich aus der Schulleitung, der gesamten Lehrerschaft und Schülervertretern zusammensetzt, hat nun am 5. Juni 2019 mit überragender Mehrheit bei nur vier Gegenstimmen beschlossen, ab nächstem Jahr bei den Bildungsreisen auf Flugreisen zu verzichten. Damit stattdessen nicht auf längere Busreisen ausgewichen wird, wurde auch die Benützung von Fernbussen als primäres Verkehrsmittel ausgeschlossen.

Obwohl unter der Schülerschaft der KSA eine Teilnahme an den Klimastreiks kein grosses Thema war, ist es der Schule ein Anliegen, ihre gesellschaftliche Verantwortung und Vorbildfunktion wahrzunehmen.

 
 
Dylan Shelton (rechts) mit Bronzemedaille, vor Shamir Abdusalamov (Russland) in der Mitte und Ozon Dahin Bergab (Türkei)

EM-Bronzemedaille für Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)

Dylan Shelton (15) aus Galgenen gewinnt an der Junioren-EM in Moskau die Bron-zemedaille im Kung-Fu. Er besucht die erste Klasse an der Kantonsschule Ausser-schwyz und profitiert vom dortigen Talentprogramm, um Sport und Schule unter ei-nen Hut zu bringen.

Grosser Erfolg für den Galgener Dylan Shelton. An der diesjährigen Junioren-EM im Kung Fu hat er hinter der Türkei und Russland für die Schweiz in der Kategorie bis 15 Jahre und bis 56 kg die Bronzemedaille heimgebracht. In einem unterhaltsamen und technisch ausgefeilten Kampf unterlag er seinen beiden Konkurrenten schliesslich punktehalber.

Seine Medaille ist auch ein grosser Erfolg für die Kantonsschule Ausserschwyz, wo er zurzeit das Gymnasium besucht. Er befindet sich im Talentprogramm, das sportliche und musikalische Talente besonders fördert. Dabei profitiert er von Freiräumen für Trainings, Trainingslager und Wettkämpfe (wie beispielsweise die jetzt stattfindende EM). Zudem erhält er teilweise Lernfenster und Sportdispensen sowie eine Athletenbetreuung bzw. ein Coaching durch eine Swiss Olympic zertifizierte Sportlehrperson.

All das unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach und erfordert eiserne Diszip-lin. Der Erfolg zeigt aber, dass es möglich ist. Die Schulleitung, das Lehrerteam und die Mitarbeitenden der KSA gratulieren Dylan ganz herzlich zu dieser herausragenden Leis-tung.

Weitere Informationen zur EM und zum Sieg von Dylan Shelton: http://www.swisswushu.ch/174-5thtradem

 

 

Jasmina Henggeler erläutert ihre Arbeit an der Ausstellung in der HSR

Florence Suter präsentiert ihre Wettbewerbsarbeit

Vier KSA-Schülerinnen und Schüler unter den Finalisten bei Schweizer Jugend forscht

109 junge Forscherinnen und Forscher wurden am Samstag, den 4. Mai, an der Hochschule Rapperswil von "Schweizer Jugend forscht" für ihre Leistungen ausgezeichnet. Zuvor hatten sie an drei Tagen ihre Arbeiten der Öffentlichkeit präsentiert. Die Themen reichten dabei vom Bau eines kommunizierenden Langstrecken-Wetterballons über das Schreiben eines Easy-Readers bis zur Herstellung einer Brille aus recycelten PET-Flaschen.

Mit Florence Suter und Jasmina Henggeler nahmen gleich zwei ehemalige Gymnasiastinnen der Kantonsschule Ausserschwyz am nationalen Wettbewerb teil. Während Florence in ihrer Maturaarbeit die antimikrobielle Wirkung von Zahnpasta untersucht hatte, analysierte Jasmina das Frauenbild zu Gotthelfs Zeiten.
Zwei weitere Finalisten waren Roman Weiss und Romano Schuler vom BBZ Pfäffikon. In ihrer Abschlussarbeit hatten sie ein automatisches Nachladesystem für Polizeipistolen entwickelt. Ihre Leistung wurde, wie auch die von Florence und Jasmina, mit einem Preisgeld von "Schweizer Jugend forscht" belohnt.

Der nächste nationale Wettbewerb findet vom 23.-25. April 2020 an der Berner Fachhochschule in Biel statt. Anmeldungen sind ab Juni 2019 möglich.

 

 

Gymi-Luft schnuppern und Naturwissenschaften erleben - das Naturwissenschaftsprojekt an der KSA.

Junge Forschende an der KSA

Woher kommt Zucker? Wie wird er gewonnen? Wie werden Stoffe in Lebewesen aufgenommen?
Diesen und anderen Fragen gingen 32 interessierte Sekundarschülerinnen und –schüler an fünf Mittwochnachmittagen an der Kantonsschule Ausserschwyz nach.

Die SekGymiTage sind ein Projekt der Kantonschule Ausserschwyz, welches das Ziel verfolgt, bei den Jugendlichen möglichst früh das Interesse für die Naturwissenschaften zu wecken - denn es gibt in der Schweiz zu wenig Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler. Die teilnehmenden Jugendlichen stammten aus den Sekundarschulen der March und der Höfe, aus Einsiedeln und Richterswil. Da die Nachfrage für die SekGymiTage jeweils grösser ist als das Angebot, zählen das Eingangsdatum der Anmeldung, das Lieblingsfach sowie die Begründung für das Interesse an den Kursen als Auswahlkriterium.

Am ersten Nachmittag erhielten die Teilnehmenden ihr Klassen-T-Shirt in rot oder schwarz und dann ging es auch schon los. In fünf Workshops erhielten die Sekundarschülerinnen und –schüler einen Einblick in die Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Informatik. Dabei wurde nicht nur trockene Theorie vermittelt, sondern auch eifrig experimentiert. So konnten die Jugendlichen beispielsweise im Chemielabor Gummibärchen herstellen und lernten in der Informatik, wie man ein Computerspiel entwickelt. Am letzten Nachmittag erhielten alle Schülerinnen und Schüler ein Diplom, welches sie stolz mit nach Hause nahmen.