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Aktuell

In der Hafenanlage von Lachen wurden die 159 neuen Schülerinnen und Schüler symbolisch auf die Bildungsreise an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) geschickt.

Start ins neue Schuljahr unter neuer Leitung

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) begrüsst 159 neue Schülerinnen und Schüler

Am Montag, 13. August 2018, begann an der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) das Schuljahr 2018/2019. Die sechs neuen ersten gymnasialen Klassen sowie eine Klasse der Fachmittelschule wurden in Lachen begrüsst und symbolisch auf die Bildungsreise geschickt. Die neu zusammengesetzte Schulleitung hat am 01.08.2018 ihre Arbeit aufgenommen.

Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) beginnt das neue Schuljahr 2018/2019 mit insgesamt 595 Schülerinnen und Schülern (Vorjahr 571) in 20 Klassen, 81 Lehrpersonen, 21 Mitarbeitenden und zwei Lernenden. 17 gymnasiale Klassen sowie drei Klassen der FMS sind dem Schulhaus in Pfäffikon zugewiesen, 8 Klassen, darunter eine Klasse der FMS, dem Schulhaus in Nuolen. Die Schülerschaft setzt sich aus 365 Mädchen und 230 Knaben zusammen (Vorjahr 355 Mädchen, 216 Knaben).

Neue Schulleitung – neue Ressorts
Mit dem neuen Schuljahr hat auch die neu zusammengesetzte Schulleitung ihre Arbeit aufgenommen. Auf Ende des Schuljahrs 2017/18 hatten die bisherige Rektorin, Anna-Marie Kappeler (Rektorin von 2006-2018) und der bisherige stellvertretende Rektor, Dr. Stefan Bättig (Prorektor von 2007-2018, stv. Rektor seit 2014) die KSA verlassen. Anna-Marie Kappeler ging in Pension, Dr. Stefan Bättig hat sich einer neuen beruflichen Herausforderung als Geschäftsleiter der Schule Fällanden gestellt.

Der Regierungsrat hat Dr. Martin von Ostheim als neuen Rektor und Karin Thiele als neue Prorektorin der KSA gewählt (Amtsantritt: 01.08.2018).

Im Hinblick auf die Neubesetzung hat die Schulleitung ihre Pflichtenhefte leicht überarbeitet. Christian Albrecht wird neu die Führung der Fachmittelschule (FMS) und die Funktion als stellvertretender Rektor übernehmen. Karin Thiele wird das verantwortliche Schulleitungsmitglied in Nuolen sein (bisher: Christian Albrecht).

Aufteilung der Klassen
Die neu eintretenden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten konnten sich bei der Anmeldung an die KSA entscheiden, ob sie ihre Stärken im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder im sprachlichen Profil vertiefen wollen. 69 Schülerinnen und Schüler, davon 31 Mädchen, 37 Knaben, haben sich für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Weg entschieden; im Vorjahr waren es total 71. Das sprachliche Profil wählten 69 Schülerinnen und Schüler, davon 47 Mädchen und 22 Knaben; im Vorjahr waren es total 65. Die erste Klasse der FMS besuchen 22 Schülerinnen und Schüler (19 Mädchen und 3 Knaben), im Vorjahr waren es total 20.

Umfassendes Bildungsangebot
Auftrag und Ziel der Kantonsschule Ausserschwyz ist es, den jungen Menschen aus der Re­gion eine qualitativ hochstehende und umfassende Bildung anzubieten. Als einziges Gymnasium im Kanton Schwyz bietet die KSA sieben Schwerpunktfächer, die neu alle in beiden Profilen gewählt werden können, sowie eine Auswahl von 13 Ergänzungsfächern an. Dazu kann im sprachlichen Profil die Bilinguale Maturität gewählt werden, neu bereits ab der 1. Klasse.

Die Fachmittelschule (FMS) im Berufsfeld Pädagogik weist ein attraktives Schulprogramm auf. Die Möglichkeit, anschliessend die Fachmaturität zu erwerben, öffnet den Weg an eine Pädagogische Hochschule. Die Fachmaturität ist der höchste Abschluss an der FMS. Erfreulicherweise werden an der KSA alle Schülerinnen und Schüler, welche im letzten Schuljahr den Fachmittelschulabschluss erworben haben, nun auch den Fachmaturitätsabschluss anstreben.

Elektronische Arbeitsgeräte
In aktuellen Szenarien für Lehren und Lernen sind Computer und Internet unverzichtbar geworden. Im Hinblick auf ein späteres Studium und das anschliessende Berufsleben ist es der KSA wichtig, ihren Schülerinnen und Schülern den sinnvollen Einsatz elektronischer Hilfsmittel aufzuzeigen. Am besten gelingt das, wenn persönliche Arbeitsgeräte eingesetzt werden, mit denen die Schülerinnen und Schüler Unterrichtsmaterialien selber verwalten und geeignete Programme anwenden.

Die KSA hat jahrelange Erfahrungen im didaktisch gezielten Einsatz elektronischer Arbeitsgeräte. Alle neueintretenden Schülerinnen und Schüler werden ein persönliches elektronisches Arbeitsgerät (Tablet-Computer, Notebook mit Touchscreen) in den Unterricht mitbringen. Es wird verwendet, um im Internet zu recherchieren, die Zusammenarbeit in Gruppen zu fördern, Lernprogramme zu nutzen, Präsentationen durchzuführen, Doku­mente auf der Lernplattform zu bearbeiten und nicht zuletzt, um eigenverantwortlich zu lernen. Die KSA ist mit einem drahtlosen Netzwerk (WLAN) ausgerüstet, so dass der Zugang zum Internet jederzeit gewährleistet ist.

Schuljahreseröffnung in Lachen
Wie es bereits zur Tradition geworden ist, fand die Schuljahreseröffnung für die 159 (inkl. FMS, Vorjahr 156) neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in Lachen statt. Von dort aus machten sie sich mit ihren Klassenlehrpersonen symbolisch auf ihren Bildungsweg. Motiviert wurden sie vom Rektor Dr. Martin von Ostheim und der Prorektorin Karin Thiele. Busse fuhren die Schülerschaft anschliessend an die Schulstandorte Pfäffikon und Nuolen, wo die „Neuen“ mit einem von der Schule offerierten Znüni aufgenommen wurden.

Übersicht
Auf Ende Schuljahr 2017/2018 haben folgende Lehrpersonen die Schule verlassen:

  • Dr. Stefan Bättig (Wirtschaft und Recht)
  • Anna-Marie Kappeler (Deutsch, Rektorin)
  • Stephanie Rast (Mathematik)
  • Anja Schnyder (Chemie)
  • Andrea Zibung (Englisch)

Ab Schuljahr 2018/2019 sind folgende neue Lehrpersonen an der KSA tätig:

  • Dr. Michael Barry (Physik)
  • Mirta Bösch (Pädagogik / Psychologie)
  • Martin Böni (Chemie, Biologie)
  • Barbara Fritschi (Mathematik)
  • Kerstin Hasslöcher (Englisch)
  • Salome Higi (Biologie)
  • Jonas Lindenmann (Querflöte)
  • Rebekka Nordmann (Englisch)
  • Dr. Martin von Ostheim (Philosophie, Rektor)
  • Irena Zupa (Französisch)

Neue Zusammensetzung der Schulleitung:

  • Dr. Martin von Ostheim, Rektor (neu)
  • Christian Albrecht, stv. Rektor (bisher als Prorektor)
  • Karin Thiele, Prorektorin (neu)
  • Felix Rauchenstein, Prorektor (bisher)
  • Richard Carletti, Verwalter (bisher)
 

IMG 2427Auch 2018 begeisterte der Frauenlauf in Bern viele Schülerinnen der Kantonsschule Ausserschwyz

Der Frauenlauf in Bern 2018 aus der Sicht einer ehemaligen Schülerin der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)

Von Kim Birchler

Jedes Jahr zu Beginn des Sommers findet in Bern der Frauenlauf statt. Wir als ehemalige Schülerinnen der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) kennen die Strecke bereits, denn wir begegnen ihr nicht zum ersten Mal. Während unserer vierjährigen Schulzeit wurden wir immer wieder von unserer Sportlehrerin Gabby Landolt motiviert, an diesem Event teilzunehmen.

Wir können uns noch gut erinnern, wie es war, als wir uns zum ersten Mal entschieden, an diesem Lauf teilzunehmen. In erster Linie freuten wir uns natürlich darauf, dass wir eine Gelegenheit hatten, unsere Sportlichkeit zu beweisen. Gleichzeitig herrschte aber auch ein wenig Unsicherheit, denn es war für die meisten das erste Mal, dass wir an einem Lauf dieser Grösse teilnahmen. Es ist etwas Besonderes, wenn man Teil eines Laufes ist - für eine gewisse Zeit kann man den Alltag vergessen.

Fünf Kilometer mag zunächst nicht nach einer besonders langen Strecke klingen, aber wir, die den Frauenlauf nun schon mehrmals bestritten haben, wissen es besser. Auf fünf Kilometern kann viel passieren. Es gab Momente in denen man kurz vor dem Aufgeben war, weil man sich zu sehr vom Strom mitreissen liess, oder man wird plötzlich von einem kleinen Mädchen überholt und muss jeglichen Stolz runterschlucken. Aber noch unvergesslicher als die negativen Erlebnisse sind die schönen Augenblicke eines Laufes: seien es motivierende Worte einer Freundin, welche Seite an Seite mit einem rennt, die abkühlenden Wasserspritzer aus der zuschauenden Menge oder generell die ausgelassene Stimmung.

Das Ziel

Wie so oft im Leben kommt das beste zum Schluss. Das Gefühl, wenn man endlich das Ziel vor Augen hat, ist einzigartig: Glück, Erleichterung, Zufriedenheit, einfach alles miteinander. Das Abschliessen des Laufes kommt immer einem persönlichen Etappensieg gleich, egal ob fünf oder zehn Kilometer. Der Frauenlauf in Bern ist ein Gemeinschaftserlebnis, aber der eigene Erfahrungswert ist genau so gross. Man muss über seinen eigenen Schatten springen, durchhalten und am Ende wird man mit Jubel, einer bunten Ziellinie, einem brandneuen Sportshirt sowie diversen anderen Goodies belohnt.

Alle Jahre wieder

Man kann sich nun fragen, weshalb man jedes Jahr immer wieder dieselbe Strecke rennt, denn irgendwann, so könnte man denken, hat man es ja gesehen. Wir können diese Aussage getrost verneinen. Mit jedem Jahr wachsen und verändern wir uns, was den Lauf jährlich zu einem neuen Erlebnis und einer anderen Herausforderung macht. Der Frauenlauf in Bern ist für uns eine Konstante, an welcher wir uns messen können. Dazu kommt, dass es wundervoll ist, wenn man alte Erinnerungen aufleben lassen kann und sich für kurze Zeit wieder so fühlt, als hätte man gerade das erste Jahr im Gymi begonnen.

 
 NSE 2018 15.03.18

Kanti-Schüler im Arbeitseinsatz

(Eing.) Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) werden am 14. und 15. März an verschiedenen Orten im Raum Rapperswil-Jona und Höfe einen Einsatz leisten. Am Mittwoch beim Chlosterwald in Wagen sowie am Donnerstag im Bereiche auf der Insel Ufnau, in Dunkelwäldli in Pfäffikon, Höhronen und Gibel in Schindellegi, bei der Seeanlage ARA Freienbach, am Vitaparcours in Freienbach und beim Schiessstand Roggenacker in Pfäffikon sind die Arbeiten vorbereitet und warten auf anpackende Hände.

Da an den Tagen der Aufnahmeprüfungen der ordentliche Schulbetrieb ausfällt, gibt es für die Lernenden der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) jeweils Sonderprogramme. Es gehört zur Tradition der Schule, dass die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen jeweils einen eintägigen Arbeitseinsatz in der freien Natur leisten.

So stehen in Wagen die Entfernung von Schutzverkleidungen früherer Jungbäume auf dem Programm. In den Wäldern in Schindellegi und Pfäffikon/Freienbach sind Holzschlagräumungen und Wiesensäuberungen vorgesehen, bei der ARA Freienbach soll das Waldwägli instand gestellt werden. Auf der Ufnau werden ebenfalls Holzschlagräumungen durchgeführt und einmal mehr die Uferzonen gesäubert. Andere Gruppen erbringen Unterhaltsarbeiten am Vita-Parcours in Pfäffikon-Freienbach und Säubern rund um die Schiessanlage Roggenacker.

Allen Projekten gemeinsam ist, dass es sich dabei um Arbeiten handelt, die mit kurzer Anleitung von Jugendlichen effizient ausgeführt werden können und deren Bewältigung im öffentlichen Interesse steht.

Die Organisation der Arbeitseinsätze erfolgt im Kontakt mit lokalen Verantwortlichen von Gemeinde, Kanton und Korporationen. Die arbeitstechnische Begleitung wird von Fachkräften der lokalen Institutionen und Landwirten gewährleistet. Die schulinterne Organisation des Arbeitseinsatzes liegt in der Obhut der beiden Biologielehrpersonen der KSA Roman Küng und Karin Thiele. Alle an den zwölf Projekten Beteiligten hoffen auf eine effiziente und unfallfreie Abwicklung der Arbeiten und – wie kann es anders sein – auf frühlingshaftes Wetter ohne Regen, Schnee und Bise!

 

Stefan Bättig, stv. Rektor, und die Klasse FM1 mit der Preisträgerin Claudia Laib (v.l.n.r.)

Angekommene Wünsche

An der Schuljahreseröffnungsfeier in Lachen im letzten Sommer duften die Schülerinnen und Schüler der Fachmittelschulklasse FM1 Ballone mit ihren persönlichen Wünschen und Zielen steigen lassen. Die vielen bunten Ballone suchten, getragen vom Wind, ihre eigenen Wege in fast alle Himmelrichtungen. Eine Ballonkarte wurde nun von einer Familie aus Uznach im Gebiet von Ebnat-Kappel gefunden und zurückgesandt. Claudia Laib ist die glückliche Gewinnerin dieses Wettbewerbs. Sie schrieb auf Ihre Karte: "Ich wünsche mir, dass ich mit viel Freude meine Ausbildung zur Lehrerin schaffe." Möge dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

Die Schulleitung

 

Martin von Ostheim

Martin von ostheim wird neuer rektor der kantonsschule ausserschwyz

(Stk/i) Der Regierungsrat hat Dr. Martin von Ostheim zum neuen Rektor für die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) gewählt. Er ist zurzeit Rektor des Gymnasiums der Freien Katholischen Schulen in Zürich und wird sein Amt als Rektor der KSA am 1. August 2018 antreten.

Martin von Ostheim, Dr. phil, lic. theol., geboren am 17. November 1977, ledig, wohnhaft in Thalwil (ZH), begann nach dem Maturaabschluss Typus A an der Stiftsschule Einsiedeln seine Studienlaufbahn an der ETH Zürich, wo er während vier Semestern Physik und Mathematik studierte. Nach einem Unterbruch mit Sprachaufenthalt in Australien wechselte er die Studienrichtung und studierte an der Universität Innsbruck Philosophie und Katholische Theologie, davon ein Studienjahr auch an der Pontificia Università Gregoriana in Rom. Diese Studien schloss er im Jahr 2003 je mit dem Master ab. An der Universität Zürich studierte er zusätzlich Evangelische Theologie (Abschluss im Jahr 2004 mit dem Lizentiat), zudem absolvierte er die Ausbildung zum Höheren Lehramt Mittelschulen, welche er mit dem Diplom für die Fächer Philosophie und Religion im Jahr 2005 abschloss. Im Jahr 2008 promovierte er an der Universität Zürich in Philosophie. Seine Ausbildung zum Schulleiter absolvierte er in Form eines CAS-Weiterbildungsstudiums 'Schulführung' an der Universität St. Gallen.

Die berufliche Laufbahn als Gymnasiallehrer begann Martin von Ostheim im Jahr 2002 mit Stellvertretungen, Praktika und Anstellungen an verschiedenen Gymnasien in der Deutschschweiz, unter anderem auch an der damaligen Kantonsschule Pfäffikon-Nuolen. Zudemwirkte er während zehn Jahren als Kursleiter für Philosophie und Informatik in der Erwachsenenbildung. Nach einem zweijährigen Exkurs als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Ausbildungsplanung beim Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wurde er 2010 zum Rektor des Gymnasiums der Freien Kath. Schulen Zürich (FKSZ) gewählt. Seit 2012 ist er zusätzlich stellvertretender Direktor der Gesamtschule FKSZ.

Dr. Martin von Ostheim wird im Sommer 2018 die Nachfolge der amtierenden Rektorin der KSA, Anna-Marie Kappeler, antreten, welche zu diesem Zeitpunkt in Pension gehen wird.

 

Staatskanzlei

Auskunft: Regierungsrat Michael Stähli, Vorsteher des Bildungsdepartementes, Tel. 041 819 19 00