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Aktuell

 
Dylan Shelton (rechts) mit Bronzemedaille, vor Shamir Abdusalamov (Russland) in der Mitte und Ozon Dahin Bergab (Türkei)

EM-Bronzemedaille für Schüler der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA)

Dylan Shelton (15) aus Galgenen gewinnt an der Junioren-EM in Moskau die Bron-zemedaille im Kung-Fu. Er besucht die erste Klasse an der Kantonsschule Ausser-schwyz und profitiert vom dortigen Talentprogramm, um Sport und Schule unter ei-nen Hut zu bringen.

Grosser Erfolg für den Galgener Dylan Shelton. An der diesjährigen Junioren-EM im Kung Fu hat er hinter der Türkei und Russland für die Schweiz in der Kategorie bis 15 Jahre und bis 56 kg die Bronzemedaille heimgebracht. In einem unterhaltsamen und technisch ausgefeilten Kampf unterlag er seinen beiden Konkurrenten schliesslich punktehalber.

Seine Medaille ist auch ein grosser Erfolg für die Kantonsschule Ausserschwyz, wo er zurzeit das Gymnasium besucht. Er befindet sich im Talentprogramm, das sportliche und musikalische Talente besonders fördert. Dabei profitiert er von Freiräumen für Trainings, Trainingslager und Wettkämpfe (wie beispielsweise die jetzt stattfindende EM). Zudem erhält er teilweise Lernfenster und Sportdispensen sowie eine Athletenbetreuung bzw. ein Coaching durch eine Swiss Olympic zertifizierte Sportlehrperson.

All das unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach und erfordert eiserne Diszip-lin. Der Erfolg zeigt aber, dass es möglich ist. Die Schulleitung, das Lehrerteam und die Mitarbeitenden der KSA gratulieren Dylan ganz herzlich zu dieser herausragenden Leis-tung.

Weitere Informationen zur EM und zum Sieg von Dylan Shelton: http://www.swisswushu.ch/174-5thtradem

 

 

Jasmina Henggeler erläutert ihre Arbeit an der Ausstellung in der HSR

Florence Suter präsentiert ihre Wettbewerbsarbeit

Vier KSA-Schülerinnen und Schüler unter den Finalisten bei Schweizer Jugend forscht

109 junge Forscherinnen und Forscher wurden am Samstag, den 4. Mai, an der Hochschule Rapperswil von "Schweizer Jugend forscht" für ihre Leistungen ausgezeichnet. Zuvor hatten sie an drei Tagen ihre Arbeiten der Öffentlichkeit präsentiert. Die Themen reichten dabei vom Bau eines kommunizierenden Langstrecken-Wetterballons über das Schreiben eines Easy-Readers bis zur Herstellung einer Brille aus recycelten PET-Flaschen.

Mit Florence Suter und Jasmina Henggeler nahmen gleich zwei ehemalige Gymnasiastinnen der Kantonsschule Ausserschwyz am nationalen Wettbewerb teil. Während Florence in ihrer Maturaarbeit die antimikrobielle Wirkung von Zahnpasta untersucht hatte, analysierte Jasmina das Frauenbild zu Gotthelfs Zeiten.
Zwei weitere Finalisten waren Roman Weiss und Romano Schuler vom BBZ Pfäffikon. In ihrer Abschlussarbeit hatten sie ein automatisches Nachladesystem für Polizeipistolen entwickelt. Ihre Leistung wurde, wie auch die von Florence und Jasmina, mit einem Preisgeld von "Schweizer Jugend forscht" belohnt.

Der nächste nationale Wettbewerb findet vom 23.-25. April 2020 an der Berner Fachhochschule in Biel statt. Anmeldungen sind ab Juni 2019 möglich.

 

 

Gymi-Luft schnuppern und Naturwissenschaften erleben - das Naturwissenschaftsprojekt an der KSA.

Junge Forschende an der KSA

Woher kommt Zucker? Wie wird er gewonnen? Wie werden Stoffe in Lebewesen aufgenommen?
Diesen und anderen Fragen gingen 32 interessierte Sekundarschülerinnen und –schüler an fünf Mittwochnachmittagen an der Kantonsschule Ausserschwyz nach.

Die SekGymiTage sind ein Projekt der Kantonschule Ausserschwyz, welches das Ziel verfolgt, bei den Jugendlichen möglichst früh das Interesse für die Naturwissenschaften zu wecken - denn es gibt in der Schweiz zu wenig Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler. Die teilnehmenden Jugendlichen stammten aus den Sekundarschulen der March und der Höfe, aus Einsiedeln und Richterswil. Da die Nachfrage für die SekGymiTage jeweils grösser ist als das Angebot, zählen das Eingangsdatum der Anmeldung, das Lieblingsfach sowie die Begründung für das Interesse an den Kursen als Auswahlkriterium.

Am ersten Nachmittag erhielten die Teilnehmenden ihr Klassen-T-Shirt in rot oder schwarz und dann ging es auch schon los. In fünf Workshops erhielten die Sekundarschülerinnen und –schüler einen Einblick in die Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Informatik. Dabei wurde nicht nur trockene Theorie vermittelt, sondern auch eifrig experimentiert. So konnten die Jugendlichen beispielsweise im Chemielabor Gummibärchen herstellen und lernten in der Informatik, wie man ein Computerspiel entwickelt. Am letzten Nachmittag erhielten alle Schülerinnen und Schüler ein Diplom, welches sie stolz mit nach Hause nahmen.

 

Die erfolgreiche französische Schriftstellerin Fatou Diome besuchte die KSA

Die bekannte französische Schriftstellerin Fatou Diome stattete uns, den Schülern der Kantonsschule Ausserschwyz, am 26. März einen kleinen Besuch ab. Schon bei ihrem Eintreten beeindruckte sie uns mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Lächeln. Ihre Bücher erzählen aus ihrem Leben. So las sie uns Ausschnitte aus ihrem letzten Werk „Le ventre de l’Atlantique“ vor, das einige Schüler im Rahmen ihres Französischunterrichtes gelesen hatten. Mit der ersten Geschichte fesselte sie uns bereits und selbige möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

Sie wurde in Senegal in einem kleinen Dorf namens Niodior von ihren Großeltern aufgezogen, doch sie hatte keine Chance gehabt dort ein Gymnasium zu besuchen, daher war sie nach M‘Bour umgezogen und dann nach einiger Zeit nach Dakar, wo sie studiert hatte, später hatte sie dann nach Straßburg gewechselt. Um sich ihr Leben und das Studium finanzieren zu können, hatte sie nebenbei als Putzfrau gearbeitet. Sie betont, dass sie diese Arbeit mit Liebe getan hatte und dass jeder seine Arbeit so machen soll. Wenn man nicht 100% in seine Arbeit stecke und alles perfekt mache, dann sei der erhaltene Lohn ein Diebstahl. Sie ermutigte uns zu studieren, fleißig zu sein und jede Beschäftigung, die wir haben, so passioniert wie möglich auszuführen. Sie betonte, dass die Schule nicht nur wichtig sei, sondern eine absolute Notwendigkeit. Für sie hieß eine Ausbildung harte Arbeit. Wir in der Schweiz können durch unser Bildungssystem ohne Problem studieren und nehmen diese Aufgabe meist nicht ernst.

Auf meine Frage, ob sie Kinder habe, gab sie keine eindeutige Antwort. Sie sagte, dass alle ihre Kinder wären, alle die hier in diesem Saal seien und alle Schüler von den Schulen, die sie in Senegal errichtet hatte, seien auch ihre Kinder.

Uns soll bewusst werden, dass die Hautfarbe kein Kriterium ist, wir dürfen niemanden daran messen. Dazu erzählte sie eine Geschichte, die fast unglaublich rüberkommt. Als Fatou vor einigen Jahren nach Senegal zurückgekehrt war, hatte sie in einem Restaurant eine Speise vom Menü bestellen wollen, doch die Kellnerin hatte ihr die Menükarte nicht geben wollen, da sie gedacht hatte, dass Fatou Diome kein Geld für das Essen auf der Karte hätte. Sie war aufgestanden und hatte sich beim Geschäftsführer beschwert und kaum glauben können, dass sie in ihrem eigenen Land diskriminiert und mit den reichen Europäern verglichen wird, obwohl sie auch zu den gutverdienenden Menschen gehört. Sie riet uns, dass wir eigentlich nicht so schnell wütend werden sollen, doch wenn es um Gerechtigkeit und Rassismus geht, dann müssen wir für unsere Werte einstehen und diese Willkür verhindern, denn jeder muss wissen, dass alle Menschen gleich sind, egal welche Hautfarbe, welches Aussehen, welches Geschlecht oder welche Größe wir haben. Fatou Diome bekräftigte, dass wir die Zukunft des Landes seien, dass wir uns Wissen aneignen müssen, denn alles könne einem weggenommen werden, doch dies nicht.

Fatou Diome ist eine intelligente Frau, die mit viel Humor und Lockerheit vor uns stand. Zu Beginn dachten wird, diese Vorlesung wäre nur aus ihren Büchern und eher langweilig gestaltet, doch sie gab uns Lebensweisheiten mit, zeigte uns was wirklich wichtig ist und brachte uns vor Augen, wie glücklich wir uns schätzen können, in der Schweiz leben zu dürfen und die komplette Bildung auf dem Silbertablett serviert zu bekommen.

Diese Schriftstellerin ist nicht nur eine begabte Schreiberin, sie hat eine versierte Persönlichkeit, die uns in ihren Bann gezogen hat. Wir als Schüler sind dankbar, dass wir von der Kantonsschule Ausserschwyz diese Möglichkeit bekommen haben, einen solch tollen Menschen kennenlernen zu dürfen.

Joy Rauchenstein, S3F

 

 

Die Herrenmannschaft der KSA ist Vize-Schweizermeister!

Die Kantonsschule Ausserschwyz holt den Vize-Schweizermeistertitel im Volleyball

Vergangene Woche fanden in Aarau die Schweizermeisterschaften der Mittelschulen im Volleyball statt. Zahlreiche Teams aus der ganzen Schweiz kämpften um den Pokal. Dabei haben die zwei Mannschaften der KSA auf eindrückliche Weise ihr Können gezeigt.

Stolz konnten Timon Mäder, Tobias Kistler, Sämi Blaser, Beni Blaser, Leandro Bärlocher, Tim Cummins, Jonas Schmid um Captain Curdin Finschi den Vizeschweizermeistertitel an die KSA heimbringen. Unser Damenteam mit Nora Sacher, Diana Sacher, Joana Mazzoleni, Flavia Kälin, Vanessa Kälin, Laura Ploetz und Lisa Kutos belegte den guten – aber leider unglücklichen – vierten Rang.

Die Lehrerschaft, die Mitarbeitenden und das Rektorat der KSA gratulieren den KSA-Teams und ihren Trainern, den Sportlehrpersonen der KSA, ganz herzlich zu diesem grossen Erfolg!

Die Mittelschulmeisterschaften laufen unter dem Patronat des SVSS, dem Schweizerischen Verband für Sport in der Schule. In den Spielsportarten Unihockey, Volleyball, Basketball und Fussball werden die Meisterschaften von den Schülerinnen und Schülern der Stufe Sek II bestritten. Jeweils ein Team pro Kanton kann nach den kantonalen Ausscheidungen bei den Damen oder Herren um den Schweizermeistertitel kämpfen.